Archiv

16. Januar 2017

Dissertationspreis: Nominierte und Programm

Die Jury hat aus den elf eingereichten Dissertationen folgende Wissenschaftler/innen ausgewählt:

  • Dr. Franziska Fischer
  • Dr. Ulrike Maaß
  • Dr. Florian Tschorsch.

Am 15.02.2017 haben diese Kandidaten die Chance, das Thema ihrer Arbeit gut verständlich und eloquent dem Publikum und der Jury in 15 Minuten vorzustellen. Wem dies am besten gelingt, gewinnt den mit 3.000 € dotierten Preis. Das Preisgeld stiften die Humboldt-Universität zu Berlin, IGAFA e. V. und die WISTA-MANAGEMENT GMBH. Die Veranstaltung findet im Erwin Schrödinger-Zentrum statt und beginnt um 16:30 Uhr. Das Programm ist wie folgt geplant:

Begrüßung

  • Prof. Dr. Peter A. Frensch
    Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Prof. Dr. Ulrich Panne
    Präsident der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung

Kurzvorträge der Nominierten

 

16.45 Uhr: „Geschüttelt, nicht gerührt – Chemie in der Kugelmühle“

Chemie kann so einfach sein: Zwei Pulver in eine Kugelmühle geben, kräftig schütteln und schon entsteht eine neue Verbindung. Dr. Franziska Fischer konnte durch Echtzeitüberwachung die Reaktionswege solcher mechanochemischen Synthesen aufdecken. Ihre Dissertation am Institut für Chemie der Humboldt-Universität und an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung leistet einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung umweltverträglicher und kosteneffizienter Synthesemethoden.

Dr. Franziska Fischer
promoviert bei Prof. Dr. Klaus Rademann, Institut für Chemie, HU Berlin, und bei Dr. Franziska Emmerling, BAM

 

17:15 Uhr: „Der Narzisst in uns.“

Narzissten sind von ihrer Grandiosität überzeugt, fordern permanente Bestätigung ihrer Umwelt ein und können auf Kritik sehr dominant reagieren. Narzissmus tritt aber nicht nur in dieser Extremform auf. Dr. Ulrike Maaß erforschte in ihrer Dissertation am Institut für Psychologie der HU die Ausprägungen narzisstischen Verhaltens in sozialen Interaktionen. Mit ihrem Modell NARCIS (NARCissism In Situations) konnte sie narzissmusfördernde bzw. –reduzierende Bedingungen nachweisen.
Dr. Ulrike Maaß
promoviert bei Prof. Dr. Matthias Ziegler, Institut für Psychologie, HU Berlin

 

17:45 Uhr: „Wie ich Tor zuerst torpediert und dann renoviert habe“

Internetanonymisierungsdienste gewinnen zunehmend an Bedeutung. Beispielsweise können sie in restriktiven politischen Systemen dazu dienen, Zensur zu umgehen. Ein Problem dieser Dienste ist ihre hohe Netzwerklast. Dr. Florian Tschorsch untersuchte das am weitesten verbreitete System „Tor“ (The Onion Router) und entwickelte Lösungen zur Optimierung dessen Performanz und Sicherheit. Seine am Institut für Informatik der HU entstandenen Doktorarbeit hat bereits zu praktischen Verbesserungen des Anonymisierungsdienstes geführt.

Dr. Florian Tschorsch
promoviert bei Prof. Björn Scheuermann, Institut für Informatik, HU Berlin

 

Jurysitzung / Musikalische Einlage

Preisverleihung

Empfang

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06. Dezember 2016

Eingeschränkte Öffnungszeiten: 19. Dezember 2016 bis 6. Januar 2017

Bitte beachten Sie, dass das Wissenschaftsbüro der IGAFA über den Jahreswechsel eingeschränkte Öffnungszeiten hat:

  • 19.  – 22. Dezember 2016       von 09:00 – 14:00 Uhr
  • 27. – 30.  Dezember 2016       von 10:00 – 12:00 Uhr
  • 02. – 06.  Januar 2017             von 09:00 – 14:00 Uhr
Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wir stehen Ihnen ab dem 9. Januar 2017 zu den gewohnten
Öffnungszeiten wieder zur Verfügung.
Allen Gästen, Freunden und Förderern wünschen wir besinnliche Feiertage und alles Gute für 2017!

 

11. August 2016

Eingeschränkte Öffnungszeiten: 18. Juli – 30. September 2016

Bitte beachten Sie, dass das Wissenschaftsbüro der IGAFA vom 18. Juli – 30. September 2016 von 09:00-14:00 Uhr geöffnet hat.

In der Woche vom 15. – 19. August 2016 öffnet unser Büro nur in der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr.

Wir danken für Ihr Verständnis und stehen Ihnen ab dem 4. Oktober 2016 zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder zur Verfügung.

 

16. Juni 2016

Die IGAFA sucht einen / eine Gesellschaftswissenschaftler/in mit interkultureller Kompetenz

Das Adlershofer Forschungsnetzwerk (IGAFA e.V.) sucht einen/ eine

Gesellschaftswissenschaftler/in mit interkultureller Kompetenz

für die Betreuung des internationalen Begegnungszentrums und der wissenschaftlichen Gäste sowie für die Organisation von Veranstaltungen einen Begegnungsmanager/in.
Voraussetzungen sind ein abgeschlos­senes Hochschulstudium, Freude am Umgang mit Menschen und sehr gute Eng­lischkenntnisse sowie möglichst Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit.
Wir bieten einen Vollzeit-Vertrag zum 01.08.2016 mit Eingrup­pierung je nach Qualifikation bis TVöD Gruppe 10, vorerst befristet für zwei Jahre.
Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 11.07.2016 an das Wissenschaftsbüro der IGAFA, Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin bzw. an igafa@igafa.de

 

 

 

 

 

13. Juni 2016

Lange Nacht der Wissenschaften: Mehr als 800 Gäste am IGAFA-Standort

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Zur klügsten Nacht des Jahres zog es am 11.06.2016 sehr viele neugierige Erwachsene und Kinder nach Adlershof. Die IGAFA hatte ein spannendes Programm zusammengestellt: Das Angebot umfasste Rundfahrten auf deutsch und englisch durch den Technologiepark, thematische Führungen zur Faszination der Chemie und zu Orten, die voller Geheimnisse stecken bzw. zu den wissenschaftlichen Highlights am Standort zählen. Wer sein Wissen in Gesprächsrunden erweitern wollte, besuchte den „Talk im Turm“ und konnte nebenbei einen hervorragenden Blick auf den Wissenschaftspark im hellen oder später auch bei Nacht genießen. Vor dem Gebäude entdeckten Kinder und Jugendliche, wie unsere Vorfahren auf steinzeitliche Weise Feuer machten.

Das Interesse war groß – 806 Gäste kamen an diesem Abend zum Standort in die Rudower Chaussee.

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08. Juni 2016

Abgesagt: Tage der Forschung

Wir bedauern es sehr, dass wir die Tage der Forschung in diesem und voraussichtlich auch in den nächsten Jahren nicht mehr anbieten können. 22 Mal haben wir ein spannendes und vielseitiges Programm mit jeweils über 50 Veranstaltungen zusammengestellt, um Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Forschung am Wissenschaftsstandort Adlershof zu geben. Uns war es immer ein besonderes Anliegen, bei den Schülergruppen durch Vorträge, Führungen, Experimente und Workshops das Interesse an den Naturwissenschaften außerhalb der Schule zu fördern. Die Resonanz war stets hoch: jährlich nahmen rund 1.000 Schülerinnen und Schüler an den Tagen der Forschung teil. Hinter diesem Projekt stand immer ein sehr hoher organisatorischer Aufwand, den wir zukünftig nicht mehr leisten können, da leider nicht mehr alle bisherigen Kooperationspartner bereit sind, diese Veranstaltung weiterhin zu unterstützen und zu begleiten.

Eine Alternative für die Forscher und Wissenschaftler von morgen ist die Lange Nacht der Wissenschaften, die am 11.06.2016 stattfindet.

Wer sich lieber im Labor ausprobiert, kann Angebote dieser Institutionen in Adlershof nutzen:

Darüber hinaus bieten einige Institutionen in Berlin und Brandenburg für interessierte Jugendliche spannende Angebote in den MINT-Fächern an. Unter http://www.komm-mach-mint.de/MINT-News/Sommer-Unis-Schuelerinnen sind Projekte, Schnuppertage und Wettbewerbe aufgelistet. Wer Sommercamps und Sommerakademien besuchen möchte, wird unter http://www.berlin.de/sen/bildung/schule/foerderung/begabungsfoerderung/sommercamps-und-akademien/  fündig.

 

 

04. April 2016

Academic Summer Night

15. Juli 2016
17:00bis22:00

Es ist wieder soweit: Bei unserer alljährlichen Academic Summer Night geben wir unseren Gästen die Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch mit unseren internationalen Gastwissenschaftlern und mit Freunden und Förderern der IGAFA. Teilnahme ist nur mit persönlicher Einladung möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

03. März 2016

Stimmen zur Jahrespressekonferenz Technologiepark Adlershof

Stimmen zur Jahrespressekonferenz Adlershof am 02.03.2016

Berliner Morgenpost, 03.03.2016: Technologiepark verzeichnet ein üppiges Plus

Berliner Abendschau, rbb-online, 02.03.2016: Adlershof – eine Erfolgsbilanz

RBB-Inforadio, 02.03.2016: Es brummt in Adlershof

Der Tagesspiegel, 02.03.2016: Adlershof wächst – und holt sich eine Busladung voller Ideen

TV Berlin auf youtube, 02.03.2016: Erfolgsgeschichte Adlershof

 

15. Februar 2016

Eingeschränkte Öffnungszeiten

29. März 2016
08:00

Bitte beachten Sie, dass das Wissenschaftsbüro der IGAFA vom 29. März – 5. April 2016 von 09:00 – 14:00 Uhr geöffnet hat – außer am 30.03. von 09:00 – 11:00 Uhr.
Wir bitten um Ihr Verständnis und stehen Ihnen an den anderen Tagen zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

12. Februar 2016

Vizepräsident für Forschung wiedergewählt

Das Konzil hat entschieden: Herr Peter A. French wurde in seinem Amt als Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Universität zu Berlin bestätigt. In dieser Position ist er bereits seit 2011 tätig.

10. Februar 2016

Mit der Ehrenmedaille der Humboldt Universität ausgezeichnet

Zuvor noch hatte er durch die Veranstaltung Dissertationspreis Adlershof 2015 geführt, dann stand Herr Hardy Rudolf Schmitz, bis 31.12.2015 Geschäftsführer der WISTA GmbH, selbst im Mittelpunkt. Er war der Motor, der Adlershof zum größten Wissenschafts- und Technologiepark anwachsen ließ. Für diese Leistung und sein soziales Engagement erhielt Herr Schmitz die Ehrenmedaille der Humboldt Universität.

Hardy Rudolf Schmitz, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Verleihung Humboldt Medaille

Hardy Rudolf Schmitz, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Verleihung Humboldt Ehrenmedaille

Hardy Rudolf Schmitz, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Verleihung Humboldt Medaille

Hardy Rudolf Schmitz, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Verleihung Humboldt Ehrenmedaille

10. Februar 2016

Dissertationspreis Adlershof 2015 verliehen

Dissertationspreis Adlershof 2015 vergeben

 

Die 14. Verleihung des Dissertationspreises Adlershof war eine Premiere. Erstmals ging diese Auszeichnung gleich an zwei Personen: Für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihre überzeugenden Präsentationen wurden Frau Dr. Neysha Lobo Ploch und Herr Dr. Jan-Ferenc Kischkat geehrt. Ebenfalls nominiert war Herr Dr. Robert Göstl.

Nahezu alle Plätze besetzt, drei hochklassige Kurzvorträge, Nachfragen des interessierten Publikums und ein Chor, der mit einem Liederrepertoire von Klassik über Goldfinger bis hin zu Blue Moon großen Anklang fand – die Veranstaltung Dissertationspreis Adlershof 2015 war ein Erfolg und zeigt, wie etabliert diese längst ist. Der Abend endete mit einem anschließenden Empfang und mit zwei glücklichen Gewinnern.

Dr. Neysha Lobo-Ploch, Dr. Jan-Ferenc Kischkat, Gewinner Dissertationspreis Adlershof 2015

Dr. Neysha Lobo-Ploch, Dr. Jan-Ferenc Kischkat, Sieger Dissertationspreis Adlershof 2015

Preisverleihung, Jury und Nomierte

Preisverleihung, Jury und Sieger Dissertationspreis Adlershof 2015

 

 

Dissertationspreis Adlershof 2015

Empfang

 

06. Dezember 2015

Neuer Vorstand der IGAFA gewählt

Bei der Mitgliederversammlung am 3. Dezember 2015 wählte die IGAFA einen neuen Vorstand des Vereins:

  • Prof. Dr. Ulrich Panne, Sprecher
    (Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung)
  • Prof. Dr. Norbert Esser, stellvertretender Sprecher und Schatzmeister
    (Institut für analytische Wissenschaften)
  • Prof. Dr.-Ing. Matthias Bickermann
    (Institut für Kristallzüchtung)
  • Prof. Dr. Gerhard Ulm
    (Physikalisch-Technische Bundesanstalt)
14. November 2015

Rückblick: Adlershofer Forschungsforum 2015

Anlässlich des Adlershofer Forschungsforums am 11.11.2015 informierten sich rund 100 Wissenschaftler sowie Vertreter aus Unternehmen über die aktuelle Forschung am Standort Adlershof in den Themenfeldern „Zukunftsstadt“ und „Changing Light“. Ein Highlight war der Mittagsvortrag des neuen Präsidenten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Grötschel.

Die begleitende Posterschau mit knapp 40 Postern war Schauplatz vieler angeregter, auch kontroverser Diskussionen. Der zum Abschluss der Veranstaltung vergebene, mit 500,- Euro dotierte Posterpreis ging an Frau Lisa Batzdorf, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, für das Poster „Light in the dark – Understanding mechanochemical reactions“.

Programm          Abstracts Posterschau          Workshop-Präsentationen          Bildergalerie

22. Oktober 2015

Ladies Lunch mit Sonja Schelper

26. November 2015
12:00bis13:30

LaNA-LogoDas Ladies Network Adlershof (LaNA) begrüßt am 26. November Frau Sonja Schelper, Geschäftsführerin von filia.die frauenstiftung,  als Referentin zu einem Ladies Lunch mit ihrer Tischrede rund um das Thema „Zusammen sind wir reich“ (Einblicke in die Arbeit und Erfolge der größten deutsche Frauenstiftung; Mit kleinen Mitteln Großes bewegen; Stabübergabe an die nächste Generation)

Frau Schelper ist, nach vielen Jahren als Stiftungsrätin und im Vorstand der FrauenAnstiftung (FAS), seit 2008 Geschäftsführerin von filia.die frauenstiftung. Mehr…

Um die in Adlershof vorhandenen Netzwerkpotenziale vermehrt für Frauen zu erschließen, ist von der IGAFA das „Ladies Network Adlershof – LaNA“ ins Leben gerufen worden. Hier treffen sich Adlershofer Wissenschaftlerinnen aus den außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Humboldt-Universität zu Berlin mit Unternehmerinnen zum Informationsaustausch und Networking. Das Netzwerk trifft sich regelmäßig zum „Ladies Lunch“ und einmal im Jahr zum Frauentag in Adlershof. Eine Gastrednerin aus Wissenschaft, Politik oder Wirtschaft referiert in einer Tischrede zu einem selbst gewählten Thema und zu ihrem Werdegang sowie eventuell zu den Arbeitsbedingungen für Frauen in ihrem Bereich. Das anschließende gemeinsame Mittagessen soll Raum für Fragen sowie Diskussionen bieten und den interdisziplinären Austausch fördern. Eine Teilnahme ist nur mit persönlicher Einladung möglich.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an das IGAFA-Wissenschaftsbüro: telefonisch unter 6392-3669 oder per E-Mail an igafa@igafa.de.

08. Oktober 2015

Adlershofer Kolloquium

3. November 2015
14:00bis16:00

Prof. Dr. Reinhard Nießner, Institut für Chemie und Lehrstuhl für Analytische Chemie, Technische Universität München, spricht zum Thema „Microarray technologies with antibodies, oligonucleotides, and nanoparticles

Den Vorsitz der Veranstaltung, die in der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) am Standort Adlershof, Richard-Willstätter-Str. 11, 12489 Berlin, Gebäude 8.05 /Vortragssaal stattfinden wird, haben Frau Dr. Ute Resch-Genger (BAM) und Herr Dr. Rudolf Schneider (BAM).

Multi-analyte immunoassays on microarrays and on multiplex DNA microarrays have been described for quantitative analysis of small organic molecules (e.g., antibiotics, drugs of abuse, small molecule toxins), proteins (e.g., antibodies or protein toxins), and microorganisms, viruses, and eukaryotic cells. In analytical chemistry, multi-analyte detection by use of analytical microarrays has become an innovative research topic because of the possibility of generating several sets of quantitative data for different analyte classes in a short time.
This lecture will deal with developments based on antibodies, oligonucleotides and nanoparticles. As readout technique fluorescence, chemiluminescence, and surfaceenhanced Raman emission will be discussed.
Microarrays are powerful tools for rapid multiplex analysis of complex matrices. A wide range of applications for microarrays is described in the literature dealing with analytical microarrays. The motivation for this presentation is to summarize the current state analytical microarrays. Combining analysis of different compound classes on microarrays reduces analysis time, cost of reagents, and use of laboratory space.
Applications are discussed, with examples from food safety, water safety, environmental monitoring, diagnostics, forensics, toxicology, and biosecurity. The potential and limitations of research on multiplex analysis by use of microarrays are discussed.

05. Oktober 2015

Dissertationspreis Adlershof 2015 – Vorschläge noch bis 1. November möglich!

Die IGAFA e. V., die Humboldt-Universität und die WISTA-MANAGEMENT GMBH loben seit nunmehr vierzehn Jahren den Dissertationspreis Adlershof gemeinsam aus. Der Preis ist mit 3.000 € dotiert und wird an Nachwuchsforscherinnen und -forscher verliehen, die sich mit einer in Adlershof angefertigten Dissertation durch herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet haben und die ihre Arbeit außerdem packend und verständlich zu präsentieren verstehen.

Wir laden Sie herzlich ein, genau solche hervorragende Doktorandinnen und Doktoranden für den Preis vorzuschlagen. Jede Hochschullehrerin und jeder Hochschullehrer ist berechtigt, jeweils einen Vorschlag abzugeben.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge mit den entsprechenden Unterlagen bis zum 1. November 2015 an das Wissenschaftsbüro der IGAFA e. V., das die organisatorische Abwicklung übernimmt.

Die Richtlinien finden Sie hier zum Download.

IGAFA Wissenschaftsbüro
Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin
21. September 2015

Ladies Lunch mit Melanie Bähr

7. Oktober 2015
12:00bis14:00

LaNA-LogoDas Ladies Network Adlershof (LaNA) begrüßt am 07. Oktober 2015 Frau Melanie Bähr, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin    der IHK Berlin, als Referentin zu einem Ladies Lunch mit ihrer Tischrede rund um das Thema

„Das globale Dorf sucht Talente – Herausforderungen der wachsenden Stadt Berlin“

Frau Bähr war nach verschiedenene Tätigkeiten bei der der Industrie- und Handelskammer zu Berlin, Geschäftsführende Gesellschafterin der Unternehmensberatung lexcon OOD in Plovdiv, Bulgarien, Geschäftsführerin der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
(vormals Berlin Partner GmbH) sowie der Partner für Berlin Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH und ist seit Januar 2015 Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer zu Berlin. Mehr…

Um die in Adlershof vorhandenen Netzwerkpotenziale vermehrt für Frauen zu erschließen, ist von der IGAFA das „Ladies Network Adlershof – LaNA“ ins Leben gerufen worden. Hier treffen sich Adlershofer Wissenschaftlerinnen aus den außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Humboldt-Universität zu Berlin mit Unternehmerinnen zum Informationsaustausch und Networking. Das Netzwerk trifft sich regelmäßig zum „Ladies Lunch“ und einmal im Jahr zum Frauentag in Adlershof. Eine Gastrednerin aus Wissenschaft, Politik oder Wirtschaft referiert in einer Tischrede zu einem selbst gewählten Thema und zu ihrem Werdegang sowie eventuell zu den Arbeitsbedingungen für Frauen in ihrem Bereich. Das anschließende gemeinsame Mittagessen soll Raum für Fragen sowie Diskussionen bieten und den interdisziplinären Austausch fördern. Eine Teilnahme ist nur mit persönlicher Einladung möglich.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an Frau Sanela Schlößer im IGAFA-Wissenschaftsbüro: telefonisch unter 6392-3669 oder per E-Mail an schloesser@igafa.de.

03. September 2015

LaNA on Tour – Besuch bei KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH

8. September 2015
14:00bis16:00

LaNA-LogoDas Ladies Network Adlershof (LaNA) freut sich auf den Besuch am 08. September bei KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH und die Tischrede „Warum wir unsere Mitarbeiter am liebsten in den Garten schicken“ von Alexandra Knauer, Geschäftsführerin.
Alexandra Knauer studierte an der FU Berlin Betriebswirtschaft und hat eine Leidenschaft für die Flüssigkeitschromatografie entwickelt. Sie ist seit 1994 Geschäftsführerin und seit dem Jahr 2000 Inhaberin der Zehlendorfer Firma KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH. Innovation und gesellschaftliche Verantwortung haben für sie hohe Priorität.

Um die in Adlershof vorhandenen Netzwerkpotenziale vermehrt für Frauen zu erschließen, ist von der IGAFA das „Ladies Network Adlershof – LaNA“ ins Leben gerufen worden. Hier treffen sich Adlershofer Wissenschaftlerinnen aus den außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Humboldt-Universität zu Berlin mit Unternehmerinnen zum Informationsaustausch und Networking. Das Netzwerk trifft sich regelmäßig zum „Ladies Lunch“ und einmal im Jahr zum Frauentag in Adlershof. Eine Gastrednerin aus Wissenschaft, Politik oder Wirtschaft referiert in einer Tischrede zu einem selbst gewählten Thema und zu ihrem Werdegang sowie eventuell zu den Arbeitsbedingungen für Frauen in ihrem Bereich. Das anschließende gemeinsame Mittagessen soll Raum für Fragen sowie Diskussionen bieten und den interdisziplinären Austausch fördern. Eine Teilnahme ist nur mit persönlicher Einladung möglich.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an Frau Sanela Schlößer im IGAFA-Wissenschaftsbüro: telefonisch unter 6392-3669 oder per E-Mail an schloesser@igafa.de.

01. September 2015

3. Berliner Salon der Wissenschaften

15. Oktober 2015
19:00bis21:00

3. Berliner Salon der Wissenschaften am 15.102015 um 19:00 Uhr im Magnus-Haus Berlin zum Thema „Gilt die Evolutionstheorie nur für die Natur? Nein, sie gilt überall! Die Evolution in Wirtschaft und Gesellschaft“

Begrüßung:
Dr. Rudolf Steinke
Geschäftsführung Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.
Einleitung:
Prof. Dr. Ingolf Hertel
IGAFA, Humboldt Universität zu Berlin
Gäste:

Prof. Detlev Ganten
Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Charité

Dr. Klaus-Stephan Otto
Geschäftsführer EVOCO, Evolutionsmanagement

Prof. Johannes Vogel, PhD (angefragt)
Leitung Museum für Naturkunde Berlin als Generaldirektor

Moderation:
Nicolas Zimmer,
Vorstandsvorsitzender Technologiestiftung Berlin

Hochkarätige Gäste, die seit Jahren in Theorie und Praxis umfangreiche Erfahrungen gesammelt haben,  „widmen sich der Anwendung der Evolutionstheorie in Wirtschaft und Gesellschaft.“

Weitere Informationen finden Sie hier!

 

20. August 2015

Neue Energietechnologie-Forschungsplattform „Helmholtz Energy Materials Foundry“

„Helmholtz Energy Materials Foundry“ – kurz HEMF – wird vom Helmholtz-Zentrum Berlin koordiniert. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Forschungszentrum Jülich, das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG), das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligen sich „an Konzeption und Aufbau einer groß angelegten Infrastruktur für die Synthese und Entwicklung neuartiger Materialsysteme zur Energieumwandlung und  -speicherung. Die Plattform HEMF soll auch externen Nutzergruppen aus Universitäten und außeruniversitären Instituten aus dem In- und Ausland sowie der Industrie zur Verfügung stehen.“

Aus: Adlershofer Newslist vom 13.08.2015, online unter http://www.adlershof.de/news/46-mio-eur-fuer-neue-energietechnologie-forschungsplattform-hemf/

16. Juli 2015

Die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Zukunft des wissenschaftlichen Kommunikationssystems“ hat 16 Empfehlungen zum Publizieren in der Wissenschaft erarbeitet und Ende Mai der Öffentlichkeit vorgestellt.  Die Empfehlungen zielen auf „gedruckte und digitale Publikationen, urheberrechtliche Rahmenbedingungen, frei zugängliches Publizieren (Open Access) und auf die Fehlanreize, die von bibliometrischen Indikatoren ausgehen“.
Weitere Informationen zu den Empfehlungen und Ergebnisse einer Online-Befragung von knapp 700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen finden Sie auf dem dazugehörigen Blog online unter www.publikationssystem.de.
Aus: Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, BBAW Newsletter 02/2015 vom 10. Juli 2015

10. Juli 2015

Neues Laborgebäude der BAM

15. Juli 2015
14:00bis16:00

Am 15. Juli war es soweit: Nach sechs Jahren Bauzeit wurde das neue Laborgebäude der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Adlershof eingeweiht. Das Gebäude ist von beeindruckender Architektur mit besonderer Herausforderung an die Statik. Unter seiner gläserner Haut verbirgt sich ein komplexes Gebäude, das viele technische Gegensätze zusammenbringen muss. So wurde das in Europa größte metallfreie Reinraumlabor, Reinraumlabore im Raum-im-Raum-Verfahren, ein Technikum zur thermochemischen Reststoffbehandlung und Wertstoffrückgewinnung, in dem die als „schmutzig“ bezeichneten Arbeiten durchgeführt werden und einen speziell für die 400 MHz und 600 MHz NMR-Geräte errichteten Laborbereich zur quantitativen Analyse, gebaut. Details finden Sie in der aktuellen BAM-Pressemitteilung Nr. 8/2015 vom 15. Juli 2015.

Kontakt:
Dr. rer. nat. Ulrike Rockland
Pressesprecherin
Telefon: +49 30 8104-1003
E-Mail: presse@bam.de

10. Juli 2015

Verstärkung für das Wissenschaftsbüro gesucht!

In der Geschäftsstelle der IGAFA, dem Wissenschaftsbüro, ist zum 01.09.2015, zunächst befristet für zwei Jahre, folgende Stelle zu besetzen:

Officemanager/in (30 Stunden/Woche; ab 2016 mit Option auf Vollzeit), Vergütung nach TVöD 6.

Aufgabengebiete:

  • selbstständige Erledigung sämtlicher Sekretariatsaufgaben
  • Erledigung der internen und externen Korrespondenz in Englisch und Deutsch
  • selbstständige Planung, Organisation, Vor- und Nachbereitung von Terminen und Sitzungen
  • Assistenz bei der Planung und Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen
  • Unterstützung in der Betreuung von ausländischen Gastwissenschaftler/-innen
  • vorbereitende Buchhaltung

Anforderungsprofil:

  • einschlägiger berufsqualifizierender Abschluss oder gleichwertige Ausbildung
  • einschlägige Berufserfahrung
  • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • stilsichere Anwendung der deutschen Sprache in Wort und Schrift
  • sicherer Umgang mit den gängigen Office-Programmen und möglichst CMS-Kenntnisse
  • eigenständige, zuverlässige und strukturierte Arbeitsweise
  • schnelle Auffassungsgabe sowie die Fähigkeit unterschiedliche Informationen und Aufgaben zu priorisieren
  • Belastbarkeit und Begeisterungsfähigkeit für die zu erfüllenden Aufgaben
  • ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit, Organisationstalent, Flexibilität
  • interkulturelle Kompetenz und Freude am Umgang mit Menschen, insbesondere mit internationalen Gastwissenschaftler/-innen
  • ausgeprägte Kunden- und Serviceorientierung

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 30.07.2015 an das Wissenschaftsbüro der IGAFA e.V., Frau Dr. Ursula Westphal, Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin oder per E-Mail an igafa@igafa.de

10. Juli 2015

Eingeschränkte Öffnungszeiten Wissenschaftsbüro

20. Juli 2015 09:00bis11. September 2015 14:00

Bitte beachten Sie, dass das Wissenschaftsbüro der IGAFA 20. Juli bis zum 11. September 2015 nur von 09:00-14:00 Uhr geöffnet hat.
Wir bitten um Ihr Verständnis, und stehen Ihnen ab dem 14. September 2015 zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder zur Verfügung.

21. Juni 2015

Ladies Lunch mit Anja Weusthoff, Abteilung Frauen, Gleichstellungs- und Familienpolitik beim DGB-Bundesvorstand

LaNA-LogoDas Ladies Network Adlershof (LaNA) begrüßt am 25. Juni 2015 Anja Weusthoff, Abteilungsleiterin, Abteilung Frauen, Gleichstellungs- und Familienpolitik beim DGB-Bundesvorstand, als Gastrednerin zu einem Ladies Lunch, die in ihrer Tischrede „Was verdient die Frau: Wirtschaftliche Unabhängigkeit!“ und zu ihrem Werdegang referieren wird.

Um die in Adlershof vorhandenen Netzwerkpotenziale vermehrt für Frauen zu erschließen, ist von der IGAFA das „Ladies Network Adlershof – LaNA“ ins Leben gerufen worden. Hier treffen sich Adlershofer Wissenschaftlerinnen aus den außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Humboldt-Universität zu Berlin mit Unternehmerinnen zum Informationsaustausch und Networking. Das Netzwerk trifft sich regelmäßig zum „Ladies Lunch“ und einmal im Jahr zum Frauentag in Adlershof. Eine Gastrednerin aus Wissenschaft, Politik oder Wirtschaft referiert in einer Tischrede zu einem selbst gewählten Thema und zu ihrem Werdegang sowie eventuell zu den Arbeitsbedingungen für Frauen in ihrem Bereich. Das anschließende gemeinsame Mittagessen soll Raum für Fragen sowie Diskussionen bieten und den interdisziplinären Austausch fördern. Eine Teilnahme ist nur mit persönlicher Einladung möglich.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an das IGAFA-Wissenschaftsbüro: telefonisch unter 6392-3669 oder per E-Mail an igafa@igafa.de.

10. Juni 2015

Die IGAFA bei der LNDW 2015

ALogo LNdWuch bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 13. Juni 2015 beteiligte sich die IGAFA u.a. mit Führungen und Rundfahrten am Standort Adlershof. Der Technologiepark wurde aus wis­senschaftlicher, wirtschaftlicher und geschichtli­cher Perspektive in verschiedenen Formen beleuchtet. Wie immer waren unsere Rundfahrten ausgebucht und unsere Führungen, wir z.B. Highlights aus Wissenschaft und Forschung, VIP-Führung – Adlershof aus der Sicht eines Insiders oder Chemie von den Anfängen der Menschheit bis ins 21. Jahrhundert, sehr gut besucht

Um 19:00 Uhr fand unser erster Talk im Turm mit Dr. Ursula Westphal, Geschäftsführerin der IGAFA, Statt, die über „Frauen in der Wissenschaft“ sprach. Um 21:00 Uhr begeisterte Prof. Dr. Detlev Möller, Autor & Leiter der AG Luftchemie, BTU Cottbus, mit seinem Talk im Turm ber „Beschleunigte Evolution – der Mensch als Terminator?“  die Turmbesucher.
Danach blickten Interessierte bei einem Wein im Turm über den imposanten Technologiepark und genossen das das Feuerwerk gegen 22:45 Uhr bei einem Getränk.

Mit Feuerstein, Pyrit und Feruerschläger – unsereMitmachexperiment zu steinzeitlichen und antiken Methoden zur Feruererzeugung – begeisterte nicht nur Kinder, sondern animierte auch viele Erwachsene ihre Fertigkeiten zu probieren.

Hier geht es in Kürze zur Fotogalerie…

08. Mai 2015

Tickets zur LNdW im Wissenschaftsbüro erhältlich

Logo LNdWAb sofort sind vergünstigteTickets für Mitarbeiter/innen der IGAFA-Institute und IBZ-Bewohner/innen zur Langen Nacht der Wissenschaften 2015 im Wissenschaftsbüro der IGAFA täglich von 09:00-16:00 Uhr erhältlich:

  • Kombiticket Mitarbeiter/in plus:            7 €
  • Kombiticket Mitarbeiter/in Familie:    18 €

Mit Ihrem Ticket der Langen Nacht der Wissenschaften erhalten sie  4 € Rabatt an den Abendkassen der Langen Nacht der Museen am 29. August 2015!
Weitere Informationen unter www.lange-nacht-der-museen.de

05. Mai 2015

Adlershof fährt elektrisch!

Mit Beginn des kommenden Monats ist der erste E-Mobil-Fuhrpark im Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof startbereit.
Drei Smart fortwo electric drive, ein BMW i3 und ein Opel Ampera (Hybridfahrzeug) stehen zur Verfügung und können über den Carsharing-Partner, Move About GmbH, genutzt werden.

Die Move About GmbH, hat für Interessenten aus Adlershof online unter www.adlershof.move-about.de  alle wichtigen Informationen zu Standorten, Tarifen und zur Anmeldung zusammengestellt. Für Kurzentschlossenen, die sich im Mai registrieren, entfällt übrigens die Anmeldegebühr.

Das neue Angebot machte die Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen möglich. Es ist Teil des Förderprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ der Bundesregierung.  Kooperationspartner sind neben der Move About GmbH die WISTA-MANAGEMENT GMBH.

30. April 2015

Unser Programm zur klügsten Nacht des Jahres

Logo LNdWAuch bei der kommenden Langen Nacht der Wissenschaften am 13. Juni 2015 beteiligt sich die IGAFA u.a. mit Führungen und Rundfahrten am Standort Adlershof. Der Technologiepark wird aus wis­senschaftlicher, wirtschaftlicher und geschichtli­cher Perspektive in verschiedenen Formen beleuchtet. Adlershof kann dabei entweder selbst entdeckt, mit einem Guide durchwandert oder auch bequem fahrend durchquert werden.

Das Adlershofer Netzwerk: Rundfahrt durch den Technologiepark
  • 17:00, 18:00, 19:00 und 20:00 Uhr
  • Dauer: 50-60 Min.
  • Anmeldung erforderlich unter 030 6392 3669 oder an schloesser@igafa.de bis 12. Juni, 14:00 Uhr.
  • Restplätze werden am Veranstaltungstag vergeben.

Highlights aus Wissenschaft und Forschung – Führungen, in Kooperation mit der WISTA MANAGEMENT GMBH / Adlershof con.vent.

Zeit Titel Max. TN-Zahl
17:00, 18:00, 19:00, 20:00, 21:00 Uhr Der Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof in zehn Minuten. Verschaffen Sie sich einen Kurzüberblick über das historische und aktuelle Adlershof. Dauer: zehn Minuten 25
18:00 Uhr Highlights aus Wissenschaft und Forschung. Geländeführung durch die „Science City Adlershof“, max. 20 Teilnehmer, Dauer: 60 Minuten; Anmeldung erforderlich unter: schloesser@igafa.de 20
20:00 Uhr Highlights of Science and Research. A guided tour through the   „Science City Adlershof“, max. 20 participants, duration: 60 minutes; Please note, pre-registration is mandatory by email: schloesser@igafa.de 20
18:00 Uhr Fernsehen aus Adlershof – Besichtigen Sie bei einem geführten Rundgang die TV-Studios bei dem Sie spannende Details aus dem Film- und TV-Geschehen am Standort erfahren. Max. 30 Teilnehmer, Anmeldung erforderlich unter: wuttke@wista.de 30
18:30 Uhr Geheime Orte entdecken – Diese spannende Tour für max. 30 Personen öffnet Türen zu Orten, die normalerweise nicht zu besichtigen sind.
Der außergewöhnliche Streifzug durch die wechselvolle Geschichte Adlershofs bietet überraschende Erlebnisse und Begegnungen, die lange in Erinnerung bleiben. Anmeldung erforderlich unter: wuttke@wista.de
30
19:00 Uhr Adlershof auf dem Weg zur energieeffizienten Stadt – Informieren Sie sich bei dieser spannenden Thementour über das Energiekonzept Adlershofs, Konzepte für ein  nachhaltiges Standortmanagement, energieeffizientes Bauen und Wohnen,  über die zahlreichen installierten Solaranlagen sowie über die Anwendung alternativer Energiequellen wie Erdwärme und besuchen Sie das neue Zentrum für Photovoltaik und Erneuerbare Energien. Max. 30 Teilnehmer, Anmeldung erforderlich unter: wuttke@wista.de 30
19:30 Uhr Fernsehen aus Adlershof – Besichtigen Sie bei einem geführten Rundgang die TV-Studios bei dem Sie spannende Details aus dem Film- und TV-Geschehen am Standort erfahren. Max. 30 Teilnehmer, Anmeldung erforderlich unter: wuttke@wista.de 30
20:00 Uhr Geheime Orte entdecken – Diese spannende Tour für max. 30 Personen öffnet Türen zu Orten, die normalerweise nicht zu besichtigen sind.
Der außergewöhnliche Streifzug durch die wechselvolle Geschichte Adlershofs bietet überraschende Erlebnisse und Begegnungen, die lange in Erinnerung bleiben. Anmeldung erforderlich unter: wuttke@wista.de
30
20:00 Uhr VIP-Führung – Adlershof aus der Sicht eines Insiders. Ein leitender Professor des Adlershofer Forschungsnetzwerks stellt den Technologiepark aus seiner Sicht vor. Max. 20 Teilnehmer, Dauer: 60 Minuten, Anmeldung erforderlich unter: schloesser@igafa.de 20
20:30 Uhr Chemie von den Anfängen der Menschheit bis ins 21. Jahrhundert. Geländeführung und Experimente, max. 20 Teilnehmer, Dauer: 60 Minuten, Anmeldung erforderlich unter: schloesser@igafa.de 20

Treffpunkt, Information und Anmeldung vor Ort: Infostand im Foyer, Rudower Chaussee 19

28. April 2015

2. Berliner Salon der Wissenschaften

2. Berliner Salon der Wissenschaften am 30.04.2015 um 19:00 Uhr im Magnus-Haus Berlin zum Thema „Entschleunigung im Wissenschaftsbetrieb“

 Begrüßung: Dr. Rudolf Steinke
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied BWG e.V.
Keynote: Nicolas Zimmer
Vorstandsvorsitzender Technologiestiftung Berlin
 Podium: Prof. Jutta Allmendinger, Ph.D.
Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung
Prof. Dr. Joachim Treusch

Vorstandsvorsitzender Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung
 Moderation: Prof. Dr. Ingolf Volker Hertel, IGAFA, Humboldt Universität zu Berlin

Hochkarätige Gäste, die seit Jahren in Theorie und Praxis umfangreiche Erfahrungen gesammelt haben, debattieren zum Thema Entschleunigung im Wissenschaftsbetrieb.

Weitere Informationen finden Sie hier.

01. April 2015

Rückblick: Jahrespressekonferenz in Adlershof

Die Jahrespressekonferenz der Adlershofer Standortpartner stand am 01.04.2015 von 11:00-12:15 Uhr unter dem Motto „Adlershof wächst aus eigener Kraft“.
Vertreter der einzelnen Partner berichteten in der gut besuchten Pressekonferenz über die Entwicklung im letzten Jahr und die Prognosen für 2015.
Als Gesprächspartner standen vor Ort zur Verfügung:

  • Henner Bunde, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin
  • Prof. Dr. Nobert Esser, Vorstandsmitglied der Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof e. V. (IGAFA)
  • Walter Leibl, Geschäftsführer der Adlershof Projekt GmbH
  • Prof. Achim Peters, Ph.D., Prodekan für Forschung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Hardy Rudolf Schmitz, Geschäftsführer der WISTA-MANAGEMENT GMBH
  • Roland Sillmann, Geschäftsführer der Innovations-Zentrum Berlin Management GmbH (IZBM)
  • Dr. Christine Wedler, Vorstandsvorsitzende des Technologiekreises Adlershof e. V.

Durch „die intensive Zusammenarbeit zwischen den Forschungseinrichtungen, der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und den Adlershofer Unternehmen“ sah Prof. Dr. Norbert Esser, Vorstand des Forschungsnetzwerks IGAFA (Ini­tiativ­gemeinschaft außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlers­hof e. V.), und Leiter des Berliner Teils des Leibniz-Institutes für Analyti­sche Wissenschaften, das  „Adlershofer Wissen“ wachsen.
Dr. Christine Wedler, Vorstandsvorsitzende des Technologiekreises Adlershof e. V., berichtete über die positive Stimmung in den Unternehmen, von denen 49% von einer Umsatzsteigerung im Jahr 2015 ausgehen und 47% planen, dem Umsatz des Vorjahres zu halten.

Weitere Informationen finden Sie in der von der WISTA MANAGEMENT GMBH herausgegebenen Pressemitteilung Nr. 11/2015 und in der Pressemitteilung Nr. 12/2015

 

24. März 2015

Rückblick: Academic Lunch mobil mit Nicolas Zimmer

Die IGAFA e. V. bot am 27.03.2015 erneut eine Gelegenheit zum Gespräch zwischen Wissenschaftlern aus den Instituten der Humboldt-Universität, den außeruniversitären Forschungseinrich­tungen und technolo­gieorientierten Unternehmen in Adlershof und lud dazu Herrn Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin, als Referenten ein.

Als erster Gast im Jahr 2015 hielt Herr Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin, am 27. März ein kurzes Referat zum Thema „Atoms are the new Bits“ – Wie sich die Produktion der Zukunft verändern wird im Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH (Raum 3303  im 2. OG am HZB in der  Albert-Einstein-Str. 15, 12489 Berlin). Herr Zimmer referierte über die sogenannte Industrie 4.0 bzw. die vierte industrielle Revolution und u.a. die damit verbundenen neuen Herausforderungen in der Veränderungen von Arbeitszusammenhängen und Modularisierung der Produktionsprozesse.
Herr Zimmer war bis 2012 Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung und zuvor Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Anfang November 2013 ging eine von ihm gegründete und entwickelte Publishing-Plattform online.

Durch die Veranstaltung führten Prof. Dr. Ingolf V. Hertel, Ehrenvorsitzender der IGAFA, Staatssekretär a. D., und Prof. Dr. – Ing. Anke Rita Kaysser-Pyzalla, Vorstandssprecherin der IGAFA, Wissenschaftliche Geschäftsführerin/Sprecherin der Geschäftsführung HZB.

 

14. November 2014

Rückblick: Adlershofer Forschungsforum 2014

Woher weiß Adlershof, was Adlershof macht? Wie erfahren die hier ansässigen wissenschaftlichen Einrichtungen und Firmen, was in den Laboren ihrer Nachbarn geforscht wird? Ganz einfach: indem man sich darüber unterhält.

Genau zu diesem Zwecke fand am 11. November 2014 im Erwin-Schrödinger-Zentrum bereits zum zweiten Mal das Adlershofer Forschungsforum (AFF) statt. Bei drei Workshops mit je drei Kurzvorträgen, einem Vortrag zu „Open Innovation in der Praxis“ und einer Posterschau mit 33 Postern von Nachwuchswissenschaftlern aus Adlershof hatten etwa 140 Wissenschaftler, Studenten sowie einiger Unternehmer reichlich Gelegenheit, sich schwerpunktmäßig über die Forschungsthemen „Big Data“, „Hybridmaterialien“ und „Grenzflächen“ auszutauschen.

Besonders der von Prof. Ulf Leser vom Institut für Informatik der Humboldt-Universität (HU) und Prof. Gerhard Ulm von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) moderierte Workshop zu „Big Data“ war dabei ein Publikumsrenner. Hier wurde ausführlich und sehr engagiert darüber diskutiert, wie man der immer größeren Datenmenge, die moderne Messverfahren liefern, Herr werden könne. Unumgänglich sei dazu eben der Blick über den Tellerrand und das Gespräch mit Wissenschaftlern in Nachbardisziplinen, unterstrich Prof. Ulrich Panne, Präsident der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und Vorstand der IGAFA, und bekräftigte damit noch einmal das Anliegen des AFF.

Auch die Posterschau, die passend zum Beginn der fünften Jahreszeit pünktlich um 11:11 Uhr mit Pfannkuchen eröffnet wurde, erfreute sich großen Interesses. Eifrig sah man in den beiden Sessions zwischen den Workshops die Aussteller mit gestandenen Wissenschaftlern aber auch mit Studierende und anderen Ausstellern diskutieren, galt es doch auch, den mit 500 Euro dotierten Preis für das beste Poster zu ergattern. Am besten gefiel der Jury, die sich aus den Workshopleitern zusammensetzte, am Ende das Poster „Hydration of Bilayered Graphene Oxide“ von Bita Rezania, einer jungen Physikerin aus dem Iran, die als SALSA-Fellow am Institut für Physik der HU promoviert. „Was mich an ihr so beeindruckt hatte, war, dass sie ausgerechnet ihr schwächstes Fachgebiet für ihre Masterarbeit ausgewählt hatte, um so ihre Schwachstellen zu schließen“, berichtete nach der Preisverleihung ihr sichtlich beglückter Doktorvater Prof. Jürgen Rabe.

Am Ende des Tages waren sich bei lockerem Ausklang mit Wein, Wraps und Bouletten alle einig, dass man wieder viele neue Anregungen von den „Nachbarn“ erhalten habe.

Programm

Abstracts

 

27. Oktober 2014

International Christmas Party

18. Dezember 2014
17:00bis22:00

Wir möchten Sie herzlich zu unserer diesjährigen Weihnachtsfeier im Internationalen Begegnungszentrum Adlershof einladen:

International Christmas Party

18. Dezember 2014 ab 17:00 Uhr

Internationales Begegnungszentrum Adlershof (IBZ)

Wilhelm-Ostwald-Straße 3-7, 12489 Berlin

Es erwartet Sie gemeinsam mit unseren internationalen Gastwissenschaftlern ein stimmungsvoller Abend bei Glühwein, weihnachtlichem Gebäck und Livemusik.

Wir freuen uns darauf, ein ereignisreiches Jahr gemeinsam mit Ihnen ausklingen zu lassen.

Bitte teilen Sie uns bis zum 18. Dezember mit, ob Sie teilnehmen können:

Tel: 030/6392-3583, Fax: -3584 oder E-Mail: igafa@igafa.de

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr IGAFA-Team

27. Oktober 2014

Rückblick: Out of House Excursion Dessau und Wörlitzer Gärten

IBZ-Bus

IBZ-Bus

An Samstag, 25. Oktober 2014 fuhren Gastwissenschaftler und ihre Familien aus den IBZ Adlershof und Köpenick auf einen Tagesausflug nach Dessau. Bei einer Führung sahen sie sich das weltberühmte Bauhaus und die Meisterhäuser an. Danach ging es weiter zu den Wörlitzer Gärten, einem Denkmal der Gartenbaukunst, wo die IBZ-Wissenschaftler mit Gondeln den Park erkundeten.

Der Ausflug wurde gemeinsam mit dem IBZ Wilmersdorf organisiert und durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit konnten also auch Gastwissenschaftler und ihre Familien aus Wilmersdorf kennengelernt werden.

Allen IBZ-Wissenschaftlern und dem IBZ Wilmersdorf einen herzlichen Dank für den schönen Ausflug!

 

 

IBZ und Bauhaus

IBZ-Gruppe besichtigt Bauhaus in Dessau

IBZ-Gruppe besichtigt Meisterhäuser in Dessau

IBZ-Gruppe besichtigt Meisterhäuser in Dessau

IBZ macht eine Gondelfahrt

IBZ macht eine Gondelfahrt

IBZ macht eine Gondelfahrt

IBZ macht eine Gondelfahrt

27. Oktober 2014

Bundesverdienstkreuz für Professor Dr. Manfred Hennecke

Gemeinsame Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung

In Anerkennung seines herausragenden nationalen und internationalen Engagements sowie seiner Verdienste an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik hat Bundespräsident Joachim Gauck Herrn Professor Dr. Manfred Hennecke am 15.07.2014 das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel überreichte die Auszeichnung heute persönlich an den ehemaligen Präsidenten der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM, 2002 bis 2013) und würdigte damit dessen besondere Leistungen.

Bundesminister Gabriel: „Mit großem persönlichen Einsatz entwickelte Prof. Hennecke die Bundesanstalt für Materialforschung zu einer in Europa und weltweit führenden Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Sicherheit in Technik und Chemie weiter und verstärkte wesentlich ihre internationale Vernetzung mit Institutionen vergleichbarer Art. Prof. Hennecke hat sich zudem intensiv in wissenschaftlichen Gremien und Verbänden im Bereich der Qualitätsinfrastruktur engagiert. Er hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass deutsche Technologien und Produkte weltweit den Ruf genießen, höchste Sicherheitsanforderungen zu erfüllen und Qualität made in Germany ein Aushängeschild ist.“

Im Präsidium von acatech betreibt Prof. Hennecke beispielsweise Politikberatung zu Fragen innovativer Technologien, bei der Stiftung Warentest stärkt er den Verbraucherschutz. Im Deutschen Institut für Normung (DIN) setzte er sich unter anderem als Vizepräsident für eine engere Verknüpfung von Forschung und Normung ein.

Bundesminister Gabriel würdigte die gute Zusammenarbeit von Prof. Hennecke mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Als Beispiele nannte er die Akkreditierung (Prüfung der Prüfer) und die Fortentwicklung der Ressortforschung. Prof. Hennecke war stets kompetenter Gesprächspartner für Politik und Wirtschaft in der Diskussion um Selbstverständnis und Aufgaben der Ressortforschungseinrichtungen. Die BAM hat während seiner Präsidentschaft in den Evaluationen hervorragend abgeschnitten und oftmals bei der Weiterentwicklung der Ressortforschung eine Vorreiterrolle eingenommen, beispielsweise bei der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung und der Vernetzung mit Universitäten.

Kontakt: Dr. Ulrike Rockland
Pressesprecherin
Telefon: +49 30 8104-1003
E-Mail: presse@bam.de

Quelle: Pressemitteilung Nr. 11, BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, 16. Oktober 2014

30. September 2014

„Pulsare. Physik extrem.“ Vortrag von Jocelyn Bell Burnell

Pulsare sind pulsierende Sterne, in denen physikalische Prozesse unter extremen Bedingungen ablaufen: Magnetfelder, die Billiardenfach größer sind als das Erdmagnetfeld, extrem hohe Dichten und Geschwindigkeiten. Diese Objekte drehen sich wie gigantische Leuchttürme und bei einigen dauert eine Umdrehung nur eine Tausendstelsekunde.

In diesem Vortrag wird Jocelyn Bell Burnell, die 1967 den ersten Pulsar entdeckte, die physikalischen Eigenschaften der Pulsare erklären und die Fortschritte auf dem Gebiet der Extremphysik  erläutern.

Download: Aushang zum Vortrag von Prof. Jocelyn Bell Burnell (PDF, 3,48 MB)

Mehr Informationen: DLR-Website

Termin
19. November 2014 , 16-18 Uhr

Ort
Technische Universität Berlin
Eugene-Paul-Wigner-Gebäude, EW 202
Hardenbergstraße 36
10623 Berlin-Charlottenburg

Ansprechpartner
Dr. rer. nat. Ruth Titz-Weider

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
DLR-Institut für Planetenforschung
Tel.: +49 30 67055-185

Melanie-Konstanze Wiese
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation, Berlin und Neustrelitz
Tel.: +49 30 67055-639

30. September 2014

Rückblick: Tage der Forschung am 25./26. September

Frau Rockland von der BAM zeigt den Schülern Termiten © IGAFA

Frau Rockland von der BAM zeigt den Schülern Termiten © IGAFA

An zwei Tagen entdeckten Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe die Wissenschaftslandschaft Adlershofs. In universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie forschungsnahen Unternehmen konnten sie erleben, wie und woran Wissenschaftler vor Ort forschen.

25 Schulen aus Berlin und Brandenburg nahmen teil, von der nahegelegenen Alexander-von-Humboldt-Oberschule in Köpenick bis zum Gymnasium Wittstock, das mit ca. 131 km wohl die weiteste Anreise hatte.

Insgesamt fanden 54 Veranstaltungen mit 1.480 Einzelanmeldungen statt. Zu den Highlights der vielen Experimente, Vorträge und Führungen zu den Tagen der Forschung zählte z. B.:

  •  eine Reise zum Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko (liebevoll „Chury“ genannt), dem man sich bis auf knapp 20 km nähern konnte, bevor die Sonde Rosetta dort am voraussichtlich 12.11.2014 landen wird
  • oder das Bauen von Booten aus nur 10 g Papier, die nach bisherigem Adlershofer Rekord bis zu knapp 3 kg Steine laden können
Schülergruppe im DLR School Lab © IGAFA

Schülergruppe im DLR School Lab © IGAFA

Lehrer und ihre Schulklassen gewannen in Adlershofer Hörsälen und Laboren nicht nur einen Eindruck von Studien- und Arbeitsmöglichkeiten, sondern nutzten die einmalige Gelegenheit, um direkt mit Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen.

Allen teilnehmenden Lehrern, Schülergruppen und Referenten danken wir herzlich für ihr großes Engagement an diesen beiden Tagen.

Die Tage der Forschung wurden im Jahr 2014 bereits zum 21. Mal gemeinsam von der IGAFA, der Humboldt-Universität zu Berlin und der WISTA-MANAGEMENT GMBH veranstaltet.

15. September 2014

MBI-Experimente mit Heliumatomen ermöglichen beliebiges Ein- und Ausschalten der Elektronenkorrelation

Abgesehen vom Wasserstoffatom, das nur aus einem Proton und einem Elektron besteht, ist das Heliumatom das am einfachsten aufgebaute Atom unserer Welt. Das Heliumatom besteht aus einem doppelt geladenen Kern und zwei ihn umkreisenden Elektronen. Die Existenz von zwei Elektronen führt zu einem neuen Gesichtspunkt mit weitreichenden Konsequenzen, nämlich dem Konzept der Elektronenkorrelation.

In einer Veröffentlichung im Fachjournal Physical Review Letters [1] wird von der experimentellen Beobachtung des kontrollierten Auftauchens von Elektronenkorrelation in Heliumatomen berichtet. Photoionisation von Helium wurde untersucht unter Bedingungen, bei denen die Elektronenkorrelation beliebig ein- und ausgeschalten werden kann. Für ausgeschaltete Korrelation verhält sich Helium wie ein Wasserstoffatom. Für eingeschaltete Korrelation hingegen wird die Dynamik des Ionisationsprozesses stark durch die Wechselwirkung zwischen den beiden Elektronen bestimmt.

Im Experiment wurden Heliumatome durch die Absorption eines einzelnen Photons im ultravioletten Spektralbereich ionisiert. Dies war möglich, weil die Atome durch Stöße mit energiereichen Elektronen in einer Entladungsquelle in einen langlebigen angeregten Zustand gebracht wurden. Die Energie des anregenden Photons wurde so eingestellt, dass sie gerade zur Ionisation des Atoms ausreichte. Damit wurden 99,9% der Photonenenergie zu Überwindung der Bindungsenergie des Elektrons aufgewendet und nur 0,1% an das nach der Ionisation befreite Elektron als Bewegungsenergie abgegeben. Die entstehenden Photoelektronen waren damit sehr langsam. Im Experiment wurden sie auf einen zweidimensionalen Detektor beschleunigt, wo ihre Auftrefforte gemessen wurden. Die Auftrefforte bilden die Geschwindigkeiten der Elektronen in der Detektorebene ab.

Wie eindrucksvoll in dem berühmten Doppelspaltexperiment zur Interferenz einzelner Elektronen demonstriert, das in einer Abstimmung von „Physicsworld“ vor einigen Jahren zum „Allerschönsten Physik-Experiment“ gekürt wurde, haben Elektronen sowohl Teilchen- als auch Wellencharakter. Dafür verantwortlich ist die Quantenmechanik. Die Welleneigenschaften von Materie werden durch eine nach dem französischen Physiker de Broglie benannte Wellenlänge beschrieben, die jedem sich bewegenden Teilchen zugewiesen werden kann. Je niedriger die kinetische Energie des Elektrons ist, desto größer wird die de Broglie Wellenlänge. Ist die Energie des Elektrons nur klein genug, wird die de Broglie Wellenlänge in der makroskopischen Welt beobachtbar.

In den in dieser Woche veröffentlichten Photoionisations-Experimenten führt die Wellennatur der langsamen Elektronen zur Beobachtung einer Reihe von Interferenzringen, wobei konstruktive und destruktive Interferenzen sich auf dem Detektor abwechseln (siehe Abbildung 1). Dieses Interferenzphänomen ist durch Experimente unseres Teams in den letzten Jahren immer genauer vermessen worden. In der Tat haben unsere vorherigen Experimente die Existenz von zwei verschiedenen Mechanismen für die Entstehung der Interferenzen zu Tage gefördert.

In Experimenten mit Wasserstoffatomen [2] wurde gezeigt, dass die Interferenzen mit der Knotenstruktur der Wellenfunktion zusammenhängen kann, die durch Photoabsorption im Atom angeregt wurde. In Experimenten mit größeren Atomen mit vielen Elektronen, wie etwa den genau vermessenen Xenonatomen, wurde gezeigt, dass die Interferenzen auch das Resultat von Unterschieden in der Länge möglicher Wege des Elektrons zum Detektor sein können. Salopp gesagt: Zwei Wege, die sich um eine ganzzahlige Anzahl von de Broglie Wellenlängen unterscheiden, werden zu konstruktiver Interferenz, zwei Wege, die sich um eine halbzahlige Anzahl von de Broglie Wellenlängen unterscheiden, werden zu destruktiver Interferenz führen.

Wie nun in der aktuellen Studie gezeigt, treten bei Heliumatomen beide Mechanismen auf. Interessanterweise reicht eine kleine Änderung (<< 1%) in der Stärke eines angelegten, äußeren elektrischen Feldes aus, um das beobachtete Interferenzmuster zu verändern. Wie sich zeigt, lassen sich damit „wasserstoffähnliche“ Heliumatome, bei denen die Knotenstruktur der Wellenfunktion das Interferenzmuster bestimmt, in „xenonartige“ Heliumatome überführen, bei denen die auftauchende Elektronenkorrelation die „wasserstoffähnliche“ Wellenfunktion zerstört.

Auf diese Weise wird das Heliumatom zu einem wunderbaren Nano-Labor für das kontrollierte Ein- und Ausschalten der Elektronenkorrelation.

  1. Stodolna, A.S., et al., Visualizing the coupling between red and blue Stark states using photoionization microscopy. Physical Revier Letters, 2014. 113. 103002.
  2. Stodolna, A.S., et al., Hydrogen Atoms under Magnification: Direct Observation of the Nodal Structure of Stark States. Physical Review Letters, 2013. 110(21): p. 213001.

Originalveröffentlichung:

A.S. Stodolna, F. Lépine, T. Bergeman, F. Robicheaux, A. Gijsbertsen, J.H. Jungmann, C. Bordas, and M.J.J. Vrakking
Visualizing the Coupling between Red and Blue Stark States Using Photoionization Microscopy
Physical Review Letters 113.103002, (2014)

Kontakt:

Prof. Marc J.J. Vrakking Tel: 030 6392 1200

 

Quelle: Highlights und Aktuelles, Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie im Forschungsverbund Berlin e.V. (MBI), 4. September 2014

12. September 2014

Kinderbetreuung in den Herbstferien 2014

Liebe Eltern,

die „Kleinen Teilchen“ bieten bei Bedarf in den Herbstferien (20.10. – 31.10.2014) sowohl in Wannsee als auch in Adlershof eine Ferienbetreuung für Grundschulkinder an. Die Betreuung findet statt, sobald drei Kinder angemeldet sind. Sie finden die aktuellen Zahlen der Anmeldungen für Adlershof und Wannsee auf unserer Webseite.

Die Programme werden sich an der Zahl und dem Alter der angemeldeten Kinder orientieren.

Wir bitten um verbindliche Anmeldungen bis zum 03.10.2014 bei Anja Söte oder Esther Dudzik.

Anmeldeformulare stehen auf der Webseite der Kleinen Teilchen.

Mit freundlichen Grüßen

Esther Dudzik & Anja Söte

10. September 2014

Deutschkurse für Gastwissenschaftler

jeweils Montags im Seminarraum des IBZ Adlershof

 

Anfängerkurs „Deutsch für Gastwissenschaftler“

Grundlagen und Praktisches für den Alltag für Teilnehmer ohne oder mit geringen Grundkenntnissen.

Mo, 18:00 bis 19:30 Uhr, Seminarraum IBZ Adlershof

 

Kurs „Deutsch für Fortgeschrittene“

Inhalte des Kurses sind je nach Interesse der Teilnehmer z.B. Diskussionen zu aktuellen Themen, Lesen, Deutsch im alltäglichen und beruflichen/wissenschaftlichen Kontext.

Mo, 19:45 bis 21:15 Uhr, Seminarraum IBZ Adlershof

 

Termine:

September: 22. und 29.09.2014

Oktober: 6. und 12.10.2014

November: 3., 10. 17. und 24.11.2014

Dezember: 1., 8. und 15.12.2014

 

Die Kurse sind offen für alle erwachsenen Mieter der Gästehäuser Adlershof und Köpenick sowie für Gastwissenschaftler der IGAFA Institute. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Bitte melden Sie sich schriftlich an unter Angabe von Name, Institut und Stand der Deutschkenntnisse: ibz@igafa.de.

 

 

21. August 2014

Kinderbetreuung in den Sommerferien 2014

1. August 2014bis22. August 2014

Die „Kleinen Teilchen“ bieten bei Bedarf in den Sommerferien (09.07. – 22.08.2014) sowohl in Wannsee als auch in Adlershof eine Ferienbetreuung für Grundschulkinder an. Die Betreuung findet statt, sobald drei Kinder angemeldet sind.

Die Programme werden sich an der Zahl und dem Alter der angemeldeten Kinder orientieren.

Wir bitten um verbindliche Anmeldungen bis zum 16.06.2014 bei Anja Söte oder Esther Dudzik.

Anmeldeformulare stehen auf der Webseite der Kleinen Teilchen.

Tel:  +49 30 8062 – 42216

Fax:  +49 30 8062 – 42099

E-Mail: anja.soete@helmholtz-berlin.de

 

 

07. August 2014

IBZ-Gastwissenschaftler gesucht für Adlershofer Firmenlauf

Teaser (c) Adlershofer FirmenstaffelLiebe Mieter,

nach dem großen Erfolg des letzten Jahres wollen wir auch in 2014 wieder ein internationales Team bei der Adlershofer Firmenstaffel antreten lassen!

Am 4. September 2014 ab 16 Uhr findet die “2. Adlershofer Firmenstaffel 2014” statt, ein Laufwettbewerb um das alte Flugfeld Johannistal. Die gesamte Strecke beträgt 8,7 km. Jeder Läufer legt eine Strecke von 2,9 km rund um das ehemalige Flugfeld im grünen und naturbelassenen Landschaftspark zurück. Auch ein IBZ-Team soll wieder dabei sein!

Wenn Sie teilnehmen wollen, kontaktieren Sie bitte Oliver Kurta (kurta@igafa.de) recht zeitnah für die Anmeldung! Die Teilnahme ist kostenlos und die IGAFA sorgt selbstverständlich für das leibliche Wohl aller Läufer!

Natürlich ist auch jeder, der nicht selbst laufen möchte, zum Anfeuern willkommen!

Außerdem: Die Deutschkurse und die Events im Gästehaus  werden nach der Sommerpause im September wieder beginnen. Wir planen bereits einige schöne Trips und Touren für den Herbst und werden rechtzeitig darüber informieren.

Allen einen schönen Rest-Sommer!

anne

25. Juli 2014

An jedem Ort zu jeder Zeit das günstigste Verkehrsmittel – DLR-Verkehrsforscher suchen Nutzer einer neuen App

Mit Carsharing zur Arbeit, mit der U-Bahn ins Kino und mit dem Fahrrad zum Sportverein – immer mehr Menschen kombinieren täglich verschiedene Verkehrsmittel, um von A nach B zu kommen. Wie werden vielfältigen Mobilitätsmöglichkeiten im Alltag eingebunden? Wer nutzt wann, wozu und wie lange dafür (Elektro-) Carsharingangebote? Und wie wirkt sich Elektromobilität auf das tägliche Nutzerverhalten aus? Diesen Fragen gehen Wissenschaftler des Instituts für Verkehrsforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nach und suchen hierfür Probanden.

Aufgabe der gesuchten Teilnehmer ist die Testnutzung einer neuen App: die multimodale MOLECULES App. Mit ihr können die Nutzer an jedem Ort das jeweils günstigste Verkehrsmittel wählen. Nach welchem Kriterium optimiert wird – Distanz, Zeit, CO2-Austausch oder Kosten –, entscheidet der Nutzer. Zugleich sollen diese Dienste die Nutzung und Verknüpfung von umweltschonenden Verkehrsmitteln erleichtern und unterstützen.

Die App wurde speziell für multimodale Nutzer in Berlin entwickelt und bietet den Anwendern hierbei einen umfassenden Service. Der intermodale Routenplaner bezieht hierbei Echtzeitdaten der Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) und den Daten des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB). Dabei berücksichtigt er die aktuelle Verkehrslage und Störungsmeldungen im Straßenverkehr und im Öffentlichen Verkehr.  Durch die App lassen sich Wege für den Nahverkehr, für das Fahrrad sowie das Carsharing von DriveNow berechnen. Wird ein Carsharing-Angebot von DriveNow ausgewählt, genügt ein Klick, um das Fahrzeug direkt in der App zu buchen. Zusätzlich verknüpft die App die Angebote des Carsharing-Anbieters DriveNow mit Informationen zur Lage und zur Verfügbarkeit der Ladesäulen in Berlin.
Die gesammelten Informationen werden später von den Berliner Verkehrsforschern mit Ergebnissen aus der MOLECULES Nutzerbefragungen verknüpft und analysiert. Hierzu werden Probanden gesucht.

 

Über die mobile App

Die App wurde im Rahmen des EU-geförderten Projektes MOLECULES entwickelt. Sie steht für Android-Geräte (ab Version 4) und für iPhones (ab Version iOS5.1.1) zur Verfügung und kann über den Google Play Store und den Apple Appstore heruntergeladen werden.

 

Direkte Downloads finden Sie unter:

MOLECULES App für Android:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.vmzberlin.molecules&hl=de
MOLECULES App für iOS:
https://itunes.apple.com/de/app/molecules/id887771737?mt=8

 

Über MOLECULES

Das Berliner Teilprojekt – weitere Betriebskonzepte für Elektrofahrzeuge werden in Barcelona und Paris umgesetzt und getestet – wird unter Federführung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt durchgeführt. DriveNow stellt eine Testflotte von 40 BMW ActiveE zur Verfügung. Für die technische Entwicklung und den Betrieb der MOLECULES App ist die VMZ Berlin Betreibergesellschaft verantwortlich, die im Auftrag der Stadt auch die Verkehrsinformationszentrale betreibt. Das Institut für Verkehrsforschung des DLR ist der für die Evaluation der Dienste verantwortliche Wissenschaftspartner.

 

Quelle: Pressemitteilung Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt vom 18. Juli 2014

25. Juli 2014

Manfred Hennecke: Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) in Dresden

Professor Dr. Manfred Hennecke leitete die BAM 11 Jahre als Präsident und war seit September 2013  im Ruhestand. Mit dem 4. Juli 2014 wurde er aus dem Ruhestand „reaktiviert“ und  bekleidet nun für ein Jahr das Amt des Wissenschaftlichen Direktor des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) in Dresden. Der BAM bleibt Professor Hennecke als Gastwissenschaftler verbunden.

11. Juli 2014

Forschen für den Rohstoffwandel: BasCat Labor an der TU Berlin eröffnet

Prof. Dr. Matthias Drieß, wissenschaftlicher Leiter BasCat und Sprecher des Exzellenzclusters UniCat, und Dr. Frank Rosowski, wissenschaftlicher Leiter BasCat © TU Berlin, Pressestelle, Jacek Ruta

An der Technischen Universität Berlin haben am 9. Juli 2014 der Exzellenzcluster Unifying Concepts in Catalysis (UniCat) und BASF SE das Gemeinschaftslabor BasCat feierlich eröffnet. Damit wird der Campus Charlottenburg um ein weiteres Wissenschaftsgebäude bereichert. Auf rund 1000 Quadratmetern Labor- und Bürofläche erforschen künftig 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Grundlagen der heterogenen Katalyse für den Rohstoffwandel und treiben die Suche nach Alternativen zum Erdöl voran.

Die Forschungspartner sind Arbeitsgruppen unter anderem an den Instituten für Chemie, Prozess- und Verfahrenstechnik und Werkstoffwissenschaften der TU Berlin und in der Abteilung Anorganische Chemie am Fritz-Haber-Institut. Seit der Unterzeichnung der Kooperationsverträge zwischen BASF und TU Berlin im Jahr 2011 haben sie zahlreiche Projekte gestartet. Mit den neuen Räumen erhält BasCat nun ein gemeinsames Forschungszentrum für heterogene Katalyse unter einem Dach.

Das Gesamtvolumen für BasCat beträgt für die ersten fünf Jahre rund 13 Millionen Euro. BASF SE investiert bis zu 6,4 Millionen Euro. Etwa die gleiche Summe kommt aus der TU Berlin und von dem Exzellenzcluster UniCat. Das BasCat-Gebäude befindet sich auf dem Südcampus der TU Berlin am Eugene-Paul-Wigner-Gebäude in der Hardenbergstraße. Geleitet wird es von den wissenschaftlichen Direktoren Dr. Frank Rosowski, BASF, und UniCat-Sprecher Prof. Dr. Matthias Drieß, TU Berlin. Für Entscheidungen zur strategischen Ausrichtung des Forschungsprogramms wurde außerdem ein BasCat Lenkungskreis eingerichtet, in dem alle Partnerinstitutionen vertreten sind.

Dr. Knut Nevermann, Staatssekretär für Wissenschaft der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Berlin, gehörte zu den Gästen der Eröffnungsveranstaltung. „Mit dem Antrag zum Exzellenzcluster ‚Unifying Concepts in Catalysis‘ hat die Technische Universität Berlin die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt und sich erfolgreich positioniert. Mit der BASF wurde der führende ‚Global-Player’ als Kooperationspartner gewonnen, der zu einem klaren Investment bereit war. Die Früchte dieser Kooperation können wir heute hinsichtlich der infrastrukturellen Fortschritte begutachten“, so Dr. Knut Nevermann.

Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin, erklärt anlässlich der BasCat-Eröffnung: „Durch die Kooperation des Exzellenzclusters UniCat mit der BASF hat die Katalyseforschung einen neuen Ort an der TU Berlin bekommen. In dem Gemeinschaftslabor BasCat wird zukunftsträchtige Spitzenforschung betrieben, die unserer Gesellschaft zugutekommt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leisten wichtige Beiträge zur Sicherung der Energie- und Rohstoffversorgung. Wir freuen uns, dass wir in diesem Projekt mit starken Partnern zusammen gekommen sind, mit denen zum einen Forschung auf Spitzenniveau und zum anderen eine exzellente Doktorandenausbildung in dem neuen Labor ermöglicht werden.“

„Heterogene Katalysatoren machen viele chemische Reaktionen kostengünstiger, umweltverträglicher oder überhaupt erst möglich. Gerade im Zeitalter knapper werdender Ressourcen spielen Energie- und Rohstoffeffizienz eine immer größere Rolle“, sagt Dr. Peter Schuhmacher, Leiter des BASF-Kompetenzzentrums „Process Research and Chemical Engineering“ und Mitglied im Lenkungskreis von BasCat. „Zusammen mit unseren international renommierten Partnern wollen wir fundamentale wissenschaftliche Erkenntnisse zur Aktivierung wenig reaktiver Moleküle gewinnen, um langfristig die Entwicklung industriell relevanter Katalysatoren zu beschleunigen.“

„Im Exzellenzcluster UniCat werden Synergien zwischen der chemischen und biologischen Katalyse erforscht, um innovative Beiträge zur Energiewende und in der Wirkstoffforschung zu leisten“, sagt Prof. Dr. Matthias Drieß, Sprecher des Exzellenzclusters UniCat und neben Dr. Frank Rosowski wissenschaftlicher Direktor von BasCat. „Der UniCat-Forscher- und Entdeckergeist wird nicht zuletzt durch das BasCat zum Gravitationszentrum in der Katalyseforschung in Deutschland, das neue experimentelle und theoretische Lösungen für den Rohstoffwandel entwickelt.“

BasCat bietet mit seinen drei Forschungsbereichen Synthese, Spektroskopie und Katalytische Reaktionen die Grundvoraussetzung, neue Methoden zu entwickeln sowie umfangreiche Studien zu innovativen Katalysatormaterialien und Reaktionsbedingungen durchzuführen. Langfristiges Ziel ist die Versorgungssicherheit mit Rohstoffen für die Herstellung von chemischen Produkten. Das aktuelle Forschungsprogramm beschäftigt sich mit der oxidativen Aktivierung von wenig reaktiven Molekülen des Erdgases. Der Schlüssel und Zeit bestimmende Faktor zur Realisierung neuer Prozesse ist die erfolgreiche Suche nach langzeitstabilen, rohstoffeffizienten und ausreichend aktiven Katalysatoren. Aktueller Gegenstand der Katalyseforschung ist nach wie vor die Aufklärung der Natur der reaktiven Katalysatoroberfläche. Das erarbeitete, fundamentale Wissen soll zu einem Katalysatordesignkonzept führen, das eine Vorhersage der Katalysatorperformance ermöglicht und als wichtiger Baustein die gezielte Suche nach innovativen Katalysatoren beschleunigt.

Mit dem neuen BasCat-Labor bekommt der Campus Charlottenburg ein weiteres modernes Forschungsgebäude. Erst kürzlich wurde ein Energielabor und ein Haus für Biochemie eröffnet. Außerdem verkündete die Wüstenrot Stiftung Ende 2013, dass sie 3,5 Millionen Euro für die Sanierung des großen rosafarbenen Umlauftanks auf dem Campus Charlottenburg zur Verfügung stellen wird, um so die außergewöhnliche Architektur zu schützen und weitere Forschungen in dem Gebäude zu ermöglichen.

„Unifying Concepts in Catalysis“ (UniCat) ist ein im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gegründeter interdisziplinärer Forschungsverbund, dessen zentrales Thema die Katalyse ist. UniCat wird von vier Universitäten und zwei Max-Planck-Instituten in Berlin und Potsdam getragen. Etwa 45 Arbeitsgruppen arbeiten gemeinsam und fächerübergreifend an zukunftsrelevanten Forschungsthemen für den Rohstoffwandel und die Energiewende: Von der chemischen Umwandlung von Methan in Ethen, der chemischen und enzymatischen Aktivierung von Kohlendioxid über die katalytische Erzeugung von Wasserstoff aus Wasser mit Sonnenlicht als Energiequelle bis hin zur Synthese von Wirkstoffen mit Hilfe von künstlichen Enzymen. Sprecherhochschule ist die Technische Universität Berlin.

Quelle: Technische Universität berlin, Medieninformation Nr. 140/2014 vom 09. Juli 2014

07. Juli 2014

Rückblick: Besuch Dr. Decker, Botschaftsrätin Wissenschaft und Technologie, Botschaft von Kanada

Dr. Jennifer E. Decker, Botschaftsrätin Wissenschaft, Technologie der Botschaft von Kanada besuchte Adlershof am 3. Juli 2014.

Den Auftakt bildete eine gemeinsame Präsentation des Standortes Berlin Adlershof von Dr. Ursula Westphal, Geschäftsführerin IGAFA e. V., und Dr. Helge Neumann, Bereichsleiter Geschäftsentwicklung der WISTA-MANAGEMENT GMBH, im Emil-Rathenau-Kabinett.

Besuch Dr. Decker, Botschaft Kanada Juli 2014 (C) IGAFA

Besuch Dr. Decker, Botschaft Kanada Juli 2014: Dr. Helge Neumann, Dr. Jennifer E. Decker, Dr. Günter Wagner (C) IGAFA

Bei einem Rundgang mit der IGAFA erfuhren die Anwesenden allerlei Wissenswertes und lernten den Wissenschaftspark auch einmal ganz persönlich kennen. Ein besonderes Highlight war dabei die Besichtigung des Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ) mit Dr. Günter Wagner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit IKZ.

Wir danken Dr. Decker und allen Beteiligten für den Besuch!

01. Juli 2014

Prof. Dr. Markus Weyers, FBH – Ernennung zum außerplanmäßigen Professor der TU

Der Physiker Markus Weyers, Abteilungsleiter Materialtechnologie am FBH, hat am 16. Juni 2014 seine Ernennungsurkunde zum außerplanmäßigen Professor der Technischen Universität Berlin erhalten. Er vertritt jetzt in der Fakultät II der TU Berlin – Mathematik und Naturwissenschaften – das Fachgebiet Angewandte Physik.

Prof. Weyers studierte 1980 bis 1986 an der RWTH Aachen Physik. In seiner Diplom-Arbeit beschäftigte er sich mit „Wachstum und Dotierung von Gallium-Arsenid-Epitaxieschichten“. Das Thema führte er auch in seiner Dissertation weiter, die sich mit metallorganischer Molekularstrahl-Epitaxie beschäftigte (1990). Während eines Forschungsaufenthaltes als Postdoc an den NTT Basic Research Laboratories in Musashino, Tokio, in Japan gelang ihm weltweit erstmals die Erzeugung von Gallium-Arsenid-Nitrid als neue Materialkombination für Diodenlaser. Seit 1992 ist er Abteilungsleiter für Materialtechnologie am FBH. Als Kompetenzzentrum für die metallorganische Gasphasenepitaxie (MOVPE) stellt seine Abteilung u.a. ultradünne Halbleiter-Schichtstrukturen her. 2007 habilitierte er sich in Experimentalphysik  und lehrte seitdem als Privatdozent an der TU Berlin.  Weyers Forschungsinteressen gelten Laserstrukturen auf der Basis von GaAs, GaN, AlGaN. Er ist Autor und Co-Autor von mehr als 320 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Gründer zweier Firmen. Eine dieser Firmen ist die LayTec AG, ein Hersteller von Geräten für die in-situ Metrologie bei der Schichtabscheidung, wo er Aufsichtsratsvorsitzender ist.

 

Quelle: Pressemitteilung Forschungsverbund Berlin e. V.

25. Juni 2014

Aufruf: „25 Jahre, 25 Geschichten – machen Sie mit!“

Aufruf der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH an die Wissenschaftspartner in Berlin:

Vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer. Jeder von uns erinnert sich an diesen Tag. Und fast jeder weiß eine persönliche Geschichte dazu zu erzählen. Denn der 9. November 1989 veränderte das Leben für uns alle. Gleichzeitig brachten der Mauerfall und die Wiedervereinigung eine neue Dynamik in die Stadt. Berlin ist heute in vielerlei Hinsicht eine wachsende Stadt, eine boomende Wirtschafts- und Wissenschaftsmetropole.

Als wissenschaftliche Einrichtung haben Sie wesentlichen Anteil an dieser erfreulichen Entwicklung. Wir fragen uns: Welche Geschichte hat Ihre Einrichtung in den vergangenen 25 Jahren durchlaufen? Und wie haben Sie den Erfolg Berlins mitgestaltet? Wir möchten die Macherinnen und Macher hinter dem Boom der Hauptstadt kennenlernen und erfahren, wie die Wende das Leben der Berliner Unternehmer und wissenschaftlichen Einrichtungen verändert hat. Vor allem aber interessiert uns, was heute in Berlin möglich ist – gerade durch die geteilte Geschichte und den Fall der Mauer.

Wir möchten Sie daher ganz herzlich dazu einladen, an unserer stadtweiten Jubiläums-Aktion „25 Jahre, 25 Geschichten“ teilzunehmen. Ihre persönliche Geschichte können Sie auf www.sei.berlin.de/25 einstellen. Sämtliche Storys, die den Kriterien des Aufrufs entsprechen, werden auf dieser Plattform veröffentlicht. Und als besonderes Highlight werden die von einer Jury ausgewählten 25 Favoriten vom 16. Oktober bis 9. November 2014 in einem stadtweiten Countdown der Öffentlichkeit präsentiert.

Erzählen Sie uns die Erfolgsgeschichte Ihrer wissenschaftlichen Einrichtung. Schreiben Sie Geschichte!

Download: Detaillierte Informationen zum Projekt „25 Jahre, 25 Geschichten“ (PDF, 911 KB)

12. Juni 2014

Kinderbetreuung in den Sommerferien 2014

9. Juli 2014bis31. Juli 2014

Die „Kleinen Teilchen“ bieten bei Bedarf in den Sommerferien (09.07. – 22.08.2014) sowohl in Wannsee als auch in Adlershof eine Ferienbetreuung für Grundschulkinder an. Die Betreuung findet statt, sobald drei Kinder angemeldet sind.

Die Programme werden sich an der Zahl und dem Alter der angemeldeten Kinder orientieren.

Wir bitten um verbindliche Anmeldungen bis zum 16.06.2014 bei Anja Söte oder Esther Dudzik.

Anmeldeformulare stehen auf der Webseite der Kleinen Teilchen.

Tel:  +49 30 8062 – 42216

Fax:  +49 30 8062 – 42099

E-Mail: anja.soete@helmholtz-berlin.de

 

 

06. Juni 2014

Rückblick: Besuchsprogramm Wissenschaftsattachés Berliner Botschaften

Besuch der Wissenschaftsattachés Berliner Botschaften

Besuch der Wissenschaftsattachés Berliner Botschaften

Zehn Wissenschaftsattachés Berliner Botschaften besuchten am 6. Juni 2014 den Standort Adlerhof und die IGAFA organisierte dazu ein Programm. Nach einer anfänglichen Präsentation über den Wissenschaftsstandort durch Dr. Ursula Westphal, Geschäftsführerin der IGAFA e. V.,  besichtigten die Wissenschaftsattachés das Gelände in Form eines Rundgangs.

Im Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und  Energie begrüßte Prof. Anke-Kaysser-Pyzalla, wissenschaftliche Geschäftsführerin des HZB und Vorstandssprecherin der IGAFA, die Besucher.

Empfang im Turm: Dr. Ursula Westphal und Dr. Joop Gilijamse

Empfang im Turm: Dr. Ursula Westphal und Dr. Joop Gilijamse

Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt lud ins Willy-Wien-Laboratorium, wo Fachbereichsleiter Prof. Dr. Mathias Richter über die Arbeit berichtete.

Den Ausklang des Programms bildete ein Empfang im Turm der Rudower Chaussee 19, wo Martin Mahn, Geschäftsführer der Humboldt-Innovation „Start-Ups – Spin-Offs“, bei schönstem Ausblick für Fragen zur Verfügung stand.

Wir danken allen Anwesenden und Beteiligten für Ihr Engagement, um den Besuchern die Wissenschaftsseite Adlershofs näher zu bringen.

30. Mai 2014

#HZBzlog gewinnt Deutschen Preis für Onlinekommunikation als beste Microsite

Seit etwa vier Monaten ist das HZB-Zukunftslogbuch #HZBzlog mit seiner ungewöhnlichen Episodenstruktur online, und es findet immer mehr Fans. Die als Langzeitdokumentation angelegte Seite öffnet ein Fenster in die Forschung und gibt den Blick frei auf die Geschichten hinter den Kulissen. Täglich surfen zwischen 500 und 1.000 Menschen auf der Seite und warten gespannt auf neue lebendige Einträge rund um die großen Zukunftsprojekte am HZB. Vier Monate nach dem Start gewinnt das neue HZB-Portal nun den von der Deutschen Presseakademie herausgegebenen „Deutschen Preis für Onlinekommunikation“ und ist auf dem besten Weg, ein Erfolg zu werden.

„Wir freuen uns über den Preis, weil wir die versammelten Experten aus der Branche der Unternehmenskommunikation mit unserem Projekt überzeugen konnten und weil wir uns gegen große Konkurrenz aus namhaften Unternehmen durchsetzen konnten“, sagt Ina Helms. “Wir selbst sind überzeugt, dass wir ein innovatives Format geschaffen haben, das nicht nur kurzfristig trägt, sondern auch langfristig funktioniert. Und vor allem freuen wir uns, dass unsere Protagonisten aus der Wissenschaft so tatkräftig mitmachen. Ohne sie würden wir niemals all die schönen Geschichten erzählen können, die sich rund um den Hochfeldmagneten, BESSY-VSR oder EMIL abspielen. Insbesondere danke ich auch unseren externen Partnerinnen Kerstin Hoppenhaus und Sibylle Grunze, die die Seite konzipiert haben und uns weiterhin aktiv unterstützen.“

Nach der Nominierung auf die Shortlist hat das #HZBzlog-Team mit seiner Präsentation der Seite die fünf-köpfige Jury aus Kommunikations-Profis vollends überzeugt. Innerhalb von nur acht Minuten durfte Ina Helms, die Leiterin der Kommunikation des HZB und Initiatorin der Webseite, das Onlineprojekt des HZB vorstellen. Die Jury hat anhand der Bewertungskriterien Kreativität, Innovation, strategisches Vorgehen und Effizienz den Sieger ermittelt. Zuvor hatte das #HZBzlog aus insgesamt über 500 Einreichungen den Sprung unter die ersten Fünf in der Kategorie „21. Microsite“ geschafft. 37 Jury-Mitglieder um den Vorsitzenden Dr. Michael Helbig von der KfW-Bankengruppe hatten hier per online-Voting entschieden.

Was das Besondere am #HZBzlog ist, erläutert Ina Helms in der aktuellen Ausgabe der HZB-Zeitung so: „In erzählendem Stil, aufgebaut als Langzeitdokumentation und locker in der Sprache soll das Zukunftslogbuch ein Fenster in die Welt der realen Forschung sein. Man darf den Ingenieuren, Wissenschaftlern und Doktoranden über die Schulter schauen. Herausforderungen werden hier benannt, sogar Spannung kommt auf. Die Geschichten zeigen, wie kompliziert ein Projekt sein kann und welche Leistung der jeweiligen Teams dahintersteckt, um es trotz aller Schwierigkeiten zum Laufen zu bringen.“

Den vollständigen Beitrag von Ina Helms finden Sie auf Seite 7 der „lichtblick“.

 

Quelle: Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

30. Mai 2014

Rückblick: Ladies Lunch mit Lilo Berg

LaNA-LogoAm vergangenen Dienstag begrüßten wir Lilo Berg bei uns als Rednerin zum Thema „Über Wissenschaft schreiben. Ein Traumberuf – trotz Zeitungskrise.“

Frau Berg, ehemalige Ressortleiterin Wissenschaft bei der Berliner Zeitung, ist freie Wissenschaftsjournalistin (LiloBergMedia) und zudem als Moderatorin und Beraterin tätig.

Sie berichtete während des Ladies Lunch ausgiebig von ihren beruflichen Stationen und der Branche der Tageszeitungen und beantwortete dabei viele Fragen der Anwesenden. Sie empfiehlt Interessentinnen am Handbuch Wissenschaftskommunikation „Tipps für die Positionierung von Menschen und Themen in den Medien“ übrigens folgenden Link.

Wir danken Frau Berg außerordentlich für einen ebenso informativen wie amüsanten Lunch!

23. Mai 2014

BAM: Untersuchung möglicher gesundheitlicher Gefährdungen durch Drucker- und Kopierer-Emissionen

Seit einigen Jahren wird immer wieder über Gesundheitsbeschwerden beim Umgang mit Laserdruckern berichtet. Messungen zeigen, dass viele Druckermodelle flüchtige organische Verbindungen und ultrafeine Partikel (kleiner als 0,1 µm) in unterschiedlichen Mengen ausstoßen.

Da es schwierig ist, unter den variablen Bürobedingungen einen ursächlichen Zusammenhang zu belegen, bietet sich eine experimentelle Überprüfung unter kontrollierten Bedingungen an. In einem von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) geförderten Forschungsvorhaben wurden daher von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin und dem Institut und der Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin des Klinikums der LMU München Untersuchungen mit freiwilligen Versuchspersonen durchgeführt. An der Studie nahmen 23 gesunde Kontrollpersonen, 14 Probanden mit leichtem Asthma sowie 15 Betroffene teil, die über Beschwerden beim Umgang mit Laserdruckern berichteten.

Alle Probanden wurden unter standardisierten Bedingungen in einem speziellen Raum über jeweils 75 Minuten sowohl sehr hohen als auch sehr niedrigen Konzentrationen von ultrafeinen Partikeln ausgesetzt. Die beiden Expositionen erfolgten in zufälliger Reihenfolge an zwei verschiedenen Tagen. Hierbei war den Probanden nicht bekannt, welcher Tag welche Exposition umfasste. Die verwendeten Laserdrucker wurden aufgrund ihrer Partikelemissionsraten sowie der chemischen Zusammensetzung und Größenverteilung der erzeugten Partikel aus einem Pool von Geräten ausgewählt, den die BAM aufgebaut und hinsichtlich des Emissionsverhaltens charakterisiert hatte. Vor den Untersuchungen wurden die Expositionsbedingungen im Raum (Versuchskammer) umfassend getestet und standardisiert. Während der Expositionen der Probanden wurden wichtige Kenngrößen laufend erfasst, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Das hohe Konzentrationsniveau (100 000 Partikel/cm³) wurde von zwei Laserdruckern mit hoher Abgabe von ultrafeinen Partikeln erzeugt und stellte eine extreme („worst case“) Bürosituation dar. Die beiden Laserdrucker mit sehr niedriger Partikelemissionsrate lieferten keinen messbaren Beitrag zur Hintergrundbelastung im Raum durch die Außenluft (ca. 3000 Partikel/cm³).

Mögliche Effekte auf die Probanden wurden mit funktionellen, biochemischen, psychologischen und psychometrischen Methoden erfasst. Die Methoden waren so ausgewählt, dass sie möglichst viel von den Beschwerden abdeckten, die von betroffenen Personen typischerweise berichtet werden und anhand objektivierbarer Größen prüfbar sind. Die Messungen erfolgten jeweils vor sowie innerhalb eines Zeitraumes von etwa zwei Stunden Dauer nach den Expositionen.

Da die Studie ein Kurzzeitszenario abbildet, sind nur begrenzt Schlüsse auf eine Langzeitexposition erlaubt. Ebenso lässt sich keine Aussage darüber treffen, ob Auswirkungen auf Organsysteme bestehen, die in der Studie nicht untersucht wurden, oder verzögerte Effekte auftreten, die erst mit Tagen Abstand offenbar werden.

Die Ergebnisse dieser Studie sind aus klinischer Perspektive nicht als besorgniserregend einzustufen. Sie sprechen nicht dafür, dass hohe Partikelbelastungen aus Laserdruckeremissionen einen Krankheitsprozess auf den Weg bringen, der dem Spektrum der berichteten, auf Laserdrucker zurückgeführten Erkrankungen entspricht.

Ungeachtet dessen erscheinen Maßnahmen zur Expositionsreduktion und -vermeidung sinnvoll, um Belästigungen durch den Druckerbetrieb soweit als möglich zu verringern.

 

Kontakt:

Dr. rer. nat. Stefan Seeger

Abteilung 4 Material und Umwelt

E-Mail: Stefan.Seeger@bam.de

 

Quelle: BAM-Pressemitteilung 8/2014 vom 23. Mai 2014

08. Mai 2014

Rückblick: IGAFA bei der Langen Nacht der Wissenschaften

Die IGAFA beteiligte sich am 10. Mai 2014 an der Langen Nacht der Wissenschaften in der Zeit von 17.00 bis 21.00 Uhr mit gut besuchten Führungen und ausgebuchten Rundfahrten in Adlershof.

Impressionen

 

 

 

 

 

 

08. Mai 2014

Rückblick: Besuch von Senatorin Sandra Scheeres

Am  7. Mai 2014 in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr besuchte Senatorin Sandra Scheeres, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft den Standort Adlershof.

Programmpunkte:

  • Begrüßung – Kurzvorträge – Diskussion
  • Rundfahrt
  • Humboldt-Universität zu Berlin / Lehramtsausbildung
  • Academic-Ladies-Lunch
  • Besichtigung des Leibniz-Instituts für Kristallzüchtung

Besuch im Leibniz-Institut für Kristallzüchtung

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Programm wurde organisiert durch die IGAFA e. V., unterstützt durch die Humboldt-Universität zu Berlin, die WISTA-MANAGEMENT GmbH und durch LaNA – Ladies Network Adlershof.

07. April 2014

Rückblick: LaNA-Frauentagsveranstaltung zur Quote

LaNA-LogoAm 3. April 2014 fand unsere nachträgliche Frauentagsveranstaltung statt. Zur Diskussion stand diesmal die Umsetzung der Quote im Wissenschaftsbereich.

Einen Impulsvortrag mit dem Thema ”Rückenwind: Mit der Quote an die Spitze” hielt Dr. Ulrike Ley von der Aktion Pro Quote Medizin, Sozialwissenschaftlerin, Autorin und Coach für Ärztinnen. Sie gewährte uns einen Einblick in die Anfänge und die Entwicklung von Pro Quote Medizin und bereicherte die Diskussion darüber hinaus mit ihren Erfahrungen und Einschätzungen, z. B. zu den Themen Führungsnachwuchs, Mentoring und Fachkräfteauswahl.

Außerdem hörten wir Redebeiträge von Frauen aus dem LaNA-Netzwerk. Dr. Ursula Fuhrich-Grubert, Zentrale Frauenbeauftragte der Humboldt-Universität zu Berlin, stellte für die Seite der Hochschulen Möglichkeiten zur Umsetzung einer Quote in der Wissenschaft vor. Auf der Seite der außeruniversitären Forschung berichtete Karin Eichentopf, Stellv. Beauftragte für Chancengleichheit beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., aus der Praxis über die momentane Situation und auch darüber, wohin der Weg künftig gehen könnte.

Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich sowohl unseren Rednerinnen für ihre spannenden Ausführungen als auch unseren Ladies für ihr Kommen und das engagierte Diskutieren. Bis zum Frauentag 2015 – dann hoffentlich wieder im März.

 

Zum Frauentag in Adlershof

Seit 2012 gibt es das Format „Frauentag in Adlershof“, wo wissenschaftsnahe Themen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Während wir in der Veranstaltungsreihe „Ladies Lunch“ Frauen aus anderen Berufszweigen zu Wort kommen lassen, dient der Frauentag der internen Diskussion zu verschiedenen Aspekten der Förderung von Frauen in Führungspositionen in Wissenschaft und Forschung.

Falls Sie in unseren LaNA-Verteiler aufgenommen werden wollen, wenden Sie sich bitte an Yvonne Geister im IGAFA-Wissenschaftsbüro: telefonisch unter 6392-3587 oder per E-Mail an geister@igafa.de.

 

03. April 2014

HZB-koordiniertes Projekt PECDEMO: Wasserstoff aus Sonnenlicht

In nur drei Jahren wollen die Forschungspartner des EU-Projekts PECDEMO ein praxistaugliches System entwickeln, das mehr als acht Prozent der Sonnenergie in Wasserstoff umwandelt. Das könnte den Durchbruch für die praktische Anwendung bedeuten. Roel van de Krol, der am HZB das Institut für Solare Brennstoffe leitet, koordiniert das internationale Forschungsprojekt.

Im April geht es los. Drei Jahre haben die Forschungspartner Zeit, um das selbstgesteckte Ziel zu erreichen. Und das ist ehrgeizig und konkret: Zusammen wollen sie ein Materialsystem entwickeln, das acht Prozent der eingestrahlten Solarenergie in Wasserstoff umwandelt. Dieses Materialsystem soll darüber hinaus bereits eine Fläche von 50 Quadratzentimetern besitzen und mehr als tausend Stunden lang stabil bleiben.

„Natürlich ist es riskant, so ein konkretes Ziel explizit zu formulieren“, sagt Prof. Dr. Roel van de Krol, der das große EU-Projekt koordiniert. „Aber durch den rasanten Fortschritt in den letzten fünf Jahren sind wir zuversichtlich, dass wir das schaffen können. Mit der großen Fläche zeigen wir, dass solche Systeme nicht nur im Labor funktionieren, sondern sich auch hochskalieren lassen, so dass sie für echte Anwendungen interessant werden.“ Für kleinere Flächen haben sich die Partner sogar vorgenommen, die Effizienz sogar auf zehn Prozent zu steigern.

Für PECDEMO hat van de Krol renommierte Partner mit ins Boot geholt: PVcomB und DLR, die Gruppe um Michael Graetzel von der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, Schweiz, das Israel Institute of Technology in Haifa, Israel sowie die Universität Portugal. Die Industriepartner sind EVONIK Industries und Solaronix SA. Insgesamt wird PECDEMO in den drei Jahren Laufzeit mit 1,83 Mio. Euro gefördert, das HZB erhält davon rund 440.000 Euro.

 

Quelle: Pressemitteilung des HZB

28. März 2014

Start der HU-Fakultätsreform: Monofakultät in Adlershof

Mit dem Sommersemester gibt es an der Humboldt-Universität drei neue Fakultäten

Die Humboldt-Universität zu Berlin setzt derzeit eine weitreichende Fakultätsreform um. Zum 1. April entstehen drei neue Fakultäten. In einem ersten Schritt wird es eine gemeinsame mathematisch-naturwissenschaftliche, eine lebenswissenschaftliche Fakultät sowie eine kultur-, sozial- und bildungswissenschaftliche Fakultät geben. Im Verlaufe des Jahres 2015 soll in einer zweiten Stufe der Fakultätsreform über die künftige Einbettung der Philosophischen Fakultäten I und II, der Juristischen und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie der Theologischen Fakultät beraten werden.

Die Einrichtung größerer Einheiten ist mit der Hoffnung auf mehr Gemeinsamkeit in der Ausgestaltung des Lehr,- Studien- und Forschungsbetriebes verbunden und sollte im akademischen Alltag neue Möglichkeiten der Begegnung und Kooperation der Fächer untereinander bieten.

So wird auf dem Campus Nord künftig ein breites, über die Medizin und Naturwissenschaften hinausgehendes Spektrum der Gesundheitsforschung bearbeitet werden. Die Fragestellungen reichen von systembiologischen und systemmedizinischen Themen über ernährungswissenschaftliche Fragen bis hin zu Gesundheitsverhalten und Psychologie. Die Fakultät für Lebenswissenschaften am Campus Nord steht in einem engen Kontext mit dem neuen Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIG), das maßgeblich vom Bund gefördert wird. Besonders die Agrar- und Gartenbauwissenschaften werden von ihrer Einbettung in die Lebenswissenschaften profitieren, denn diese bieten viele Querverbindungen nicht nur in die Ökonomie, sondern auch in die Biologie, die Verhaltenswissenschaften oder die Entscheidungsforschung.

Ein weiteres Ziel ist die Stärkung des Standortes Adlershof, an dem die meisten Naturwissenschaften der Humboldt-Universität versammelt sind. Hier ist es eine vielfach geäußerte Erwartung der außeruniversitären Partnerinstitute und Technologieunternehmen vor Ort, dass die HU mit einer starken Stimme am Standort auftritt und stärker als bisher die Führungsrolle bei der Entwicklung des Adlershofer Forschungsprofils übernimmt.

Bestehende Studiengänge der zum 01. April 2014 aufgelösten Fakultäten werden der neuen Fakultät zugeordnet, in der das für den jeweiligen Studiengang federführende Fach angesiedelt ist. Hierbei werden keinerlei Nachteile für die Studierenden entstehen.

Die Kosten für die Fakultätsreform betragen im Doppelhaushalt 2014/15 2,9 Millionen Euro für Personal- und Baukosten. Sie werden finanziert aus dem Innovationsfonds des Präsidiums, Teilen der sogenannten Programmpauschale, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft auf Forschungsprojekte für indirekte Kosten zahlt, sowie aus Geld, dass die HU durch ihren Erfolg bei der Exzellenzinitiative bekommen hat. Die Fakultätsreform war Teil des Antrags zur Exzellenzinitiative.

Die neuen Fakultäten

Lebenswissenschaftliche Fakultät
Institute für Biologie, Psychologie und der jetzigen Landwirtschaft- Gärtnerischen Fakultäten – 4600 Studierende, 448 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Institute für Chemie, Physik, Mathematik, Informatik, Geographie – 4340 Studierende, 695 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät
Alle Institute der bestehenden Philosophischen Fakultäten III und IV – 8275 Studierende, 463 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Quelle: PRESSEMITTEILUNG DER HUMBOLDT-UNIVERSITÄT ZU BERLIN, 27. März 2014

 

17. März 2014

Rückblick: IBZ-Tour Hohenschönhausen Memorial / Gedenkstätte Hohenschönhausen

Jeden Monat organisiert die Guest Relations Managerin Anne Krainz als Teil des Begegnungskonzeptes eine externe Veranstaltung zur Berliner Geschichte speziell für die Gastwissenschaftler in den IBZ.

Am Sonntag, 16. März 2014 fand die englischsprachige Tour Hohenschönhausen Memorial / Gedenkstätte Hohenschönhausen statt.

IBZ-Gruppe in einem Zellentrakt © IGAFA

IBZ-Gruppe in einem Zellentrakt © IGAFA

Nach einem Film zur Einführung begann die Führung durch die gut erhaltenen Örtlichkeiten des ehemaligen Stasi-Gefängnisses. Ein Guide berichtete von der damaligen Situation und besprach mit den Gästen auch aktuelle Geschehnisse. Ein informativer Nachmittag für alle Teilnehmer!

Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.

10. März 2014

DLR: SimpleFleet – Flexible Routenbestimmung auch für Kleinstflotten

Eine verlässliche Routenplanung im Verkehr von Großstädten stellt Unternehmen immer wieder vor große Herausforderungen. Gerade kleineren und mittleren Betrieben fehlt es an kostengünstigen Alternativen zu bestehenden Flottenmanagementsystemen. Forscher des Instituts für Verkehrssystemtechnik im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin haben hierzu eine Lösung entwickelt, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Fahrzeugflotten unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage gezielt, zeit- und ressourcensparend einzusetzen.

 

Flottenfahrzeuge liefern Daten zur Berechnung der Verkehrslage

Im Rahmen des von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsprojektes SimpleFleet entwickelten die Forscher ein Flottenmanagement-Instrument, das die jeweilige aktuelle Verkehrslage abbildet und eine flexible Routenbestimmung in Echtzeit ermöglicht. Grundlage hierfür sind Verkehrsdaten, die aus  unterschiedlichen Quellen (Floating Car Data und Traffic Message Channel-Meldungen) rund um die Uhr in das System einfließen. Dabei werden diese Verkehrsdaten von den Flottenfahrzeugen, die mit einem Global Positioning System (GPS) ausgestattet sind, selbst geliefert. „Diese SimpleFleet-Funktionalität macht das Instrument sogar für Kleinstflotten mit nur wenigen Fahrzeugen finanziell attraktiv, da die angeschlossenen Flotten selbst zur Vervollständigung der Datenabdeckung beitragen“ sagt Rüdiger Ebendt, Projektleiter im DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik. „Auf den Einkauf von Daten teurer Telematik-Provider kann bei ausreichend hoher Nutzerzahl mehr und mehr verzichtet werden“, erläutert Ebendt.

 

Online-Demo-Versionen für Berlin, Wien und Athen

Was SimpleFleet leistet, zeigen die Online-Demo-Versionen für die Städte Berlin, Wien und Athen.
Neben der Funktionalität für alle angeschlossenen Flotten „Wie komme ich bei aktueller Verkehrslage am schnellsten von A nach B“ bietet SimpleFleet auch individuelle Dienste für geschlossene Benutzergruppen: Wo befinden sich aktuell meine Fahrzeuge? Welches Fahrzeug ist einer bestimmten Position am nächsten? „Darüber hinaus lassen sich durch SimpleFleet spezifische Flottenstatistiken generieren, die beispielsweise den Spritverbrauch der einzelnen Fahrzeuge, die Fahrleistung der Flotte, aber auch die von Einzelfahrzeugen betreffen“, ergänzt Ebendt.

SimpleFleet findet aber nicht nur als klassisches Flottenmanagement-Instrument Anwendung, sondern auch im Bereich des Geomarketings. Denn für die Standortbestimmung eines neuen Unternehmens ist zunehmend die räumliche Lage unter Berücksichtigung der Verkehrsanbindung und -situation entscheidend. Neben der Erreichbarkeit spielt bei der optimalen Wahl der Standorte von Unternehmensfilialen die Berechnung der Einzugsgebiete eine Rolle.

 

Zu SimpleFleet

Das Forschungsprojekt SimpleFleet ist über eine Laufzeit von zwei Jahren angelegt und wird von der Europäischen Kommission gefördert. Das DLR fungiert als Projektkoordinator und arbeitet hierbei mit Geo-Informatikern des Research Centers ATHENA, Geo-Statistikern der WIGeoGIS GmbH in Österreich und den Entwicklern von Flottenmanagement-Lösungen der griechischen Software-Schmiede TALENT S.A. zusammen.

 

Quelle: Pressemitteilung des DLR

 

Weiterführende Informationen

Forschungsprojekt SimpleFleet

Online-Demo-Version für Berlin

28. Februar 2014

Forscher kritisieren Berliner Vergabegesetz

Wie der Tagesspiegel am 23. Februar im Artikel Die Hürden der Bürokratie. Aus der Froschperspektive“ berichtet, erschwere das Berliner Vergabegesetz die alltägliche Arbeit in den Wissenschaftseinrichtungen. Das Gesetz behindere beispielsweise bei wichtigen Bestellungen, die nur im Ausland getätigt werden können – Auftragnehmer in den USA verstünden nicht, wieso sie seitenlange Papiere ausfüllen müssen, die es zudem nur in deutscher Sprache gibt. Die kritischen Stimmen aus den Forschungs- und auch Wirtschaftsbereichen sollen in einer Initiative zur Anpassung des Gesetzes berücksichtigt werden, so ein Sprecher von Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer.

 

28. Februar 2014

Broschüre „Städtebauliche Entwicklung Adlershofs“

In der Broschüre „Städtebauliche Entwicklung Adlershofs“ der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt aus dem Jahr 2013 wird über die Entwicklungsmaßnahme Berlin Johannisthal/Adlershof resümiert: die intensiven Entwicklungsbemühungen wären erfolgreich verlaufen sowohl in städtebaulicher als auch wirtschaftlicher Hinsicht und der Standort hätte auch weiter enormes Potential.

Als treibende Kraft für die Weiterentwicklung der Forschungslandschaft in Adlershof wurde die Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof (IGAFA) identifiziert, da mit der IGAFA eine Vernetzung auch auf formaler Ebene erreicht wurde.

Die Broschüre erhalten Sie entweder als Printversion bei uns im Wissenschaftsbüro oder als PDF-Download (9.1 MB) auf adlershof.de .

27. Februar 2014

Kinderbetreuung in den Osterferien 2014

14. April 2014 08:00bis25. April 2014 16:00

Die „Kleinen Teilchen“ bieten bei Bedarf in den Osterferien (14.-25.4.2014) sowohl in Wannsee als auch in Adlershof eine Ferienbetreuung für Grundschulkinder an. Die Betreuung findet statt, sobald drei Kinder angemeldet sind.

In Adlershof wird die Betreuung in den Räumen des IBZ in der Wilhelm-Ostwald-Str. 3-7 in 12489 Berlin stattfinden.

Die Programme werden sich an der Zahl und dem Alter der angemeldeten Kinder orientieren.

Wir bitten um verbindliche Anmeldungen bis zum 15.03.2014 bei Anja Söte oder Esther Dudzik. Anmeldeformulare stehen auf der Webseite der Kleinen Teilchen.

Anmeldungen für die kommenden Schulferien (Sommer, Herbst) können Sie gerne, schon formlos mit einer Mail an Esther Dudzik oder Anja Söte vornehmen. Die entsprechenden Formulare werden in der Regel zwei Monate vor Ferienbeginn eingestellt.

27. Februar 2014

Ergebnispräsentation Mikroresonatoren mit höchster optischer Güte

7. März 2014
10:30bis11:30

Im Rahmen einer 45-minütigen Präsentation werden die Ergebnisse des Projektes AdMiRe (Advanced Micro-Resonators) vorgestellt, das gemeinsam vom Ferdinand-Braun-Institut und der Humboldt Universität zu Berlin (AG Nanooptik) bearbeitet wurde.

Ziel des Projekts war es, eine Technologieplattform für die Realisierung von SiO2-basierten optischen Mikroresonatoren zu etablieren, die in der Sensorik, der optischen Messtechnik und in der Lasertechnik Einsatz finden können. Die optischen Mikroresonatoren werden auf SiO2/Si-Wafern mit halbleitertechnologischen Prozessen integriert; die Dimension der realisierten Strukturen liegt im Bereich einiger 100 µm. Als auszeichnende Eigenschaft verfügen solche optischen Mikroresonatoren über extrem hohe Güten von >106. Daraus resultiert die einzigartige Kombination aus geringen Linienbreiten, extrem kleinen Modenvolumina und sehr hohen Leistungsdichten. Damit bietet sich die Technologie der optischen Mikroresonatoren für eine Vielzahl neuartiger Applikationen an.

Das Projekt wurde von der Investitionsbank Berlin im Rahmen der Profit-Förderlinie gefördert.

Ort:
Ferdinand-Braun-Institut Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik
Seminarraum 1
Gustav-Kirchhoff-Straße 4
12489 Berlin
 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

19. Februar 2014

Dissertationspreis Adlershof 2013 für Dr. Martin Hempel

Dissertationspreis Adlershof 2013 Preisverleihung (v.l.n.r.): Prof. Dr.-lng. Anke Kaysser-Pyzalla, Dr. Nicole Welsch, Hardy Rudolf Schmitz, Dr. Martin Hempel, Dr. Jan-Carl Beucke und Prof. Dr. Peter A. Frensch Ⓒ IGAFA

Dissertationspreis Adlershof 2013 Preisverleihung (v.l.n.r.): Prof. Dr.-lng. Anke Kaysser-Pyzalla, Dr. Nicole Welsch, Hardy Rudolf Schmitz, Dr. Martin Hempel, Dr. Jan-Carl Beucke und Prof. Dr. Peter A. Frensch Ⓒ IGAFA

Am 13. Februar 2014 kürte die Jury Dr. Martin Hempel zum Preisträger des Dissertationspreises Adlershof 2013. Im sehr gut besuchten Erwin Schrödinger-Zentrum stellten drei Nominierte die Themen ihrer Doktorarbeiten in Kurzvorträgen vor. Als Gewinner dieses Präsentationswettstreits ging einhellig Dr. Martin Hempel mit seiner Doktorarbeit „Defekt-Mechanismen in Dioden-Lasern unter hoher optischer Last: Der ‚Catastrophic Optical Damage“ hervor. Er promovierte bei Prof. Dr. Thomas Elsässer, Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie und Humboldt-Universität zu Berlin.

Nominiert waren außerdem Dr. Jan-Carl Beucke, promoviert bei Prof. Dr. Norbert Kathmann, Institut für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin, und Dr. Nicole Welsch, promoviert bei Prof. Dr. Matthias Ballauf, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH und Humboldt-Universität zu Berlin.

Begrüßt wurden Publikum und Kandidaten durch Prof. Dr.-lng. Anke Kaysser-Pyzalla, Sprecherin der IGAFA e. V. und Wissenschaftliche Geschäftsführerin Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH, sowie Prof. Dr. Peter A. Frensch, Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Universität zu Berlin. Hardy Rudolf Schmitz, Geschäftsführer der WlSTA-MANAGEMENT GMBH, moderierte die Veranstaltung.

Der Dissertationspreis Adlershof wird seit 2002 jährlich von der Humboldt-Universität zu Berlin, der Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof e.V. (IGAFA) und der WISTA-MANAGEMENT GMBH verliehen.

16. Januar 2014

Anke Kaysser-Pyzalla: Sprecherin der außeruniversitären Forschung

2. Januar 2014
00:00

Die Wissenschaftsmanagerin

Anke Kaysser-Pyzalla ist neue Sprecherin der außeruniversitären Forschung in Adlershof

Anke Kaysser-Pyzalla © WISTA-MANAGEMENT GMBH

Anke Kaysser-Pyzalla © WISTA-MANAGEMENT GMBH

Der Blick aus dem Büro im dritten Stock des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie (HZB) fällt auf eines der beeindruckendsten Forschungsgroßgeräte Berlins: den Elektronenspeicherring BESSY II. Anke Kaysser-Pyzalla dürfte künftig noch weniger Zeit haben, diese Aussicht zu genießen: Als Sprecherin der IGAFA kommen auf die 47-Jährige einige neue Aufgaben zu. Kaysser-Pyzalla folgt dem Chemiker Ulrich Panne nach, der im September zum Präsidenten der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) berufen wurde. Die habilitierte Werkstoffwissenschaftlerin, seit 2008 wissenschaftliche Geschäftsführerin des HZB, freut sich auf den neuen Job. Für ihren Vorgänger hat sie viel Lob parat: „Herr Panne hat in seiner Zeit die Arbeit der IGAFA sehr gut strukturiert und auch dafür gesorgt, dass die Geschäftsstelle sehr gut aufgestellt ist mit ihren Mitarbeitern.“

Schon 1992 haben sich die heute zehn außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit ihren mehr als 1.800 Beschäftigten in der IGAFA zusammengeschlossen. Deren Bilanz kann sich sehen lassen: Jährlich werden etwa 1.000 wissenschaftliche Artikel publiziert; etwa 500 Patente gingen aus der Arbeit der Forscher hervor. Pro Jahr kommen mehr als 1.200 ausländische Gastwissenschaftler, rund 250 bleiben länger als einen Monat.

Vernetzung ausbauen

Kaysser-Pyzalla, die über Stationen in Darmstadt, Bochum und Wien nach Adlershof kam, engagiert sich seit einigen Jahren im IGAFA-Vorstand. Für ihre Amtszeit als Sprecherin hat sie sich vor allem eines vorgenommen: Die Vernetzung der außeruniversitären Institute mit der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) auf dem Campus weiter auszubauen. „Wir sind da schon ziemlich gut, aber es gibt immer noch Luft nach oben“, sagt sie mit Blick auf die rund 60 Kooperationen in der Forschung und bei der Nachwuchsförderung. Es gelte, die Forschungsschwerpunkte des Campus Adlershof noch stärker herauszuarbeiten, „damit wir Synergien nutzen können, die zwischen unseren Instituten machbar sind“, sagt die erfahrene Wissenschaftsmanagerin, die als HZB-Geschäftsführerin für 1.100 Mitarbeiter verantwortlich ist.

Die Forschungsschwerpunkte, das sind derzeit vor allem die vier Bereiche „Materialwissenschaften und Analytik“, „Optische Wissenschaften und Mikrosystemtechnik“, „Energie und Umwelt“ sowie „Verkehrs- und Weltraumforschung“. Mit einigen davon befasste sich im November auf Initiative der IGAFA auch das erste Adlershofer Forschungsforum. Diese Standortkonferenz, die verschiedene Wissenschaftler des Campus zusammenführte, möchte Kaysser-Pyzalla auch künftig einmal im Jahr anbieten: „Wir müssen ausnutzen, dass wir hier so eng zusammen sind.“ Den persönlichen Kontakt will sie auch auf höchster Ebene verstetigen: Auf regelmäßigen Treffen der Präsidien von IGAFA und HU soll gemeinsam geplant werden, wie die Zusammenarbeit noch besser werden kann.

Auf Anke Kaysser-Pyzalla kommen neben der strategischen Arbeit auch eine Menge Repräsentationsaufgaben zu: Etwa 50 Besuchsprogramme organisiert die IGAFA jährlich. Die neue IGAFA-Sprecherin findet es wichtig, nach außen zu dokumentieren, dass Adlershof „der Standort in Berlin ist, der in hervorragender Weise Wissenschaft, Forschung und die Innovation in Unternehmen zusammenbringt“. Und so dürfte sie demnächst noch häufiger Gäste in ihrem Büro mit Blick auf BESSY II empfangen.

Quelle: Adlershof Journal

14. Januar 2014

Quod erat demonstrandum

Es ist vollbracht: „Adlershof. Science at Work“ lautet der neue Slogan, unter dem die Institute und Unternehmen in Adlershof jetzt gemeinsam auftreten. Bei seiner Erarbeitung wurden die Standortpartner einbezogen – jetzt stehen sie überzeugt hinter der neuen Markenstrategie.

Guerilla-Marketing © WISTA-MANAGEMENT GMBH

Guerilla-Marketing © WISTA-MANAGEMENT GMBH

„Quod erat amuesandum“ (und nicht etwa „Quod erat demonstrandum“, wie der Lateiner zu sagen pflegt) steht auf einem Plakat, „1+1=3“ auf dem nächsten und „Stimmt die Chemie mit den Physikern?“ auf dem dritten. Die Plakate sind Teil der neuen Markenstrategie von Adlershof, für die der Claim „Adlershof. Science at Work“ geschaffen wurde und bei der es um mehr als nur um neue Werbematerialien geht.

Denn am Anfang des Prozesses stand eine grundsätzliche Überlegung, wie Hardy Rudolf Schmitz, Geschäftsführer der WISTA-MANAGEMENT GMBH, betont: „Was ist Adlershof auf den Punkt gebracht? Viele Orte konkurrieren um Geld und Talent. Deshalb ist es wichtig, ein klares Profil zu haben.“ Im Laufe des von einer Kommunikationsagentur begleiteten Prozesses habe es sich herauskristallisiert, dass die Wissenschaft das Profil von Adlershof präge. „Adlershof ist um Wissenschaft herum gebaut“, erläutert Schmitz. „Es wäre töricht, diesen Kern zu verleugnen.“ Der neue Slogan sei zudem international verständlich und habe den Vorteil, keine Branche auszuschließen.

Diese Offenheit sei wichtig, betont auch Johann-Christoph Freytag. „In Adlershof sind ja sehr heterogene Akteure präsent, von Wohnungsbauinvestoren bis zu Physikern“, sagt der Informatik-Professor an der Humboldt-Universität, der maßgeblich an der Findung des Slogans beteiligt war. Deshalb sei es auch nicht erstaunlich, dass sich die Standortpartner bei der Arbeit an der neuen Markenstrategie „im positiven Sinne stark gerieben“ hätten – „immer in einer konstruktiven Atmosphäre“.

Nicht nur die HU, sondern auch die anderen Standortpartner waren in diesen Prozess eingebunden. Dabei zeigte sich eine große Bereitschaft der Institute und Unternehmen, sich einzubringen, berichtet Schmitz. Und das hat seinen Grund, wie Ursula Westphal sagt, die Geschäftsführerin der Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof e. V. (IGAFA): „Die Institute fühlen sich dem Standort verbunden und haben den Prozess deshalb gern begleitet.“ Denn prägend für Adlershof sei „das Netzwerk, das es in allen Bereichen gibt“ und das im neuen Slogan seinen Ausdruck finde.

Ganz ähnlich sehen dies laut Christine Wedler, Vorstand des Technologiekreises Adlershof (TKA), die am Standort ansässigen Unternehmen: „Viele Firmeninhaber wissen es sehr zu schätzen, dass sie hier ein tolles Marketing und ein gutes Standortmanagement vorfinden. Weil es eine verlässliche, exzellente Zusammenarbeit gibt, ist die Bereitschaft groß, sich unter ein kommunikatives Dach zu begeben.“ Wobei, wie HU-Vertreter Freytag einwirft, kein Standortpartner deshalb seine Eigenständigkeit aufgeben muss.

Doch der neue Slogan „Adlershof. Science at Work“ soll nicht nur den Zusammenhalt nach innen stärken, sondern auch als Kampagne nach außen wirken. Eine ganze Reihe von Maßnahmen ist geplant, wie Schmitz erläutert. So wird es zum Beispiel einen virtuellen 360-Grad-Rundgang über das Standortgelände geben, der auch auf Smartphones und Tablets gezeigt werden kann und beispielsweise bei Messeauftritten zum Einsatz kommen soll. Image-Spots rücken Menschen in den Vordergrund, die in Adlershof arbeiten, und markante Persönlichkeiten tragen als Botschafter die Qualitäten des Standorts nach außen. Nicht zuletzt stärkt Adlershof auch seine Präsenz in den sozialen Netzwerken. Verknüpft wird die Markenstrategie mit thematischen Schwerpunkten – als erstes mit dem übergreifenden Energiekonzept für Adlershof, das derzeit erarbeitet wird. Auch die Bereiche Optik/Photonik sowie Analytik könnten laut Schmitz solche thematischen Anker sein.

Und wie kommen bei den seriösen Wissenschaftlern und Unternehmern die Plakate mit den keck formulierten Texten und die anderen innovativen Marketinginstrumente an? Gut, antworten die Standortpartner unisono. „Für kurze, witzige Sprüche mit Pfiff sind wir dankbar, solange dahinter ein vernünftiger Gedanke steht“, sagt Christine Wedler. „Die Menschen hier haben einen enormen Sinn für Humor“, stellt Schmitz fest. „Wir setzen auf eine emotionale Ansprache, weil diese ein positives Echo auslöst.“ Bester Beweis dafür: Einige Plakate wurden gleich mal von Studierenden abgehängt und regen jetzt wohl in WG-Küchen zum Schmunzeln an.

Informatikprofessor Freytag ist jedenfalls überzeugt, dass die neue Markenstrategie „zukunftsgewandt ist und über Jahre tragen wird“. Noch weiter geht TKA-Vertreterin Wedler: „Der Slogan ,Adlershof. Science at Work´ drückt nicht nur einen Wunsch aus, sondern beschreibt schon jetzt die Wirklichkeit.“ Das sieht Hardy Rudolf Schmitz ganz ähnlich: „Was ich in Adlershof genieße, ist das Gefühl, an einem besonderen Ort zu sein.“ Quod erat amue-, pardon: Quod erat demonstrandum.

Quelle: Adlershof Journal

09. Januar 2014

Christian Thomsen wird neuer Präsident der TU Berlin

Christine Ahrend zur neuen 1. Vizepräsidentin gewählt

Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend und Prof. Dr. Christian Thomsen © TU Berlin/PR/Jacek Ruta

Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend und Prof. Dr. Christian Thomsen © TU Berlin/PR/Jacek Ruta

Prof. Dr. Christian Thomsen wurde mit überwältigender Mehrheit am 8. Januar 2014 im Erweiterten Akademischen Senat zum neuen Präsidenten der TU Berlin gewählt. Er bekam 40 Ja-Stimmen. Er wird sein Amt am 1. April 2014 antreten. Der andere Präsidentschaftskandidat Prof. Dr.-Ing. Prof. h.c. Dr. h.c. Jörg Steinbach bekam 12 Ja-Stimmen. Es gab insgesamt 9 Enthaltungen.

Beide Präsidentschaftskandidaten wurden in geheimer Wahl gewählt, erforderlich waren die Stimmen der Mehrheit (31 Stimmen) der insgesamt 61 Gremienmitglieder des Erweiterten Akademischen Senats. Er setzt sich zusammen aus 31 Professorinnen und Professoren, zehn akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, zehn Studierenden sowie zehn sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; darunter alle Mitglieder des Akademischen Senats.

„Das deutliche Ergebnis zeigt, dass es gelungen ist, die essentiellen Unterschiede zwischen beiden Kandidaten für das Präsidentenamt deutlich zu machen. Ich freue mich sehr, der Präsident aller Mitglieder unserer Universität zu werden“, so der erste Kommentar von Christian Thomsen zu seiner Wahl.

Zur neuen 1. Vizepräsidentin wurde Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend mit 47 Ja-Stimmen, 11 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen gewählt. Auch bei diesem Wahlgang war die absolute Mehrheit von 31 Stimmen notwendig. Sie vertritt künftig als 1. Vizepräsidentin das Ressort Forschung, Nachwuchsförderung und Berufung und ist in diesem Amt die Stellvertreterin des Präsidenten.

Informationen zu Prof. Dr. Christian Thomsen

Die wissenschaftlichen Stationen von Christian Thomsen (54 Jahre alt) führten ihn über Tübingen zur Brown University, Providence, RI, USA, an die TU München und zum Max-Planck-Institut für Festkörperphysik, Stuttgart. Nach seinen zwei Masterabschlüssen in Elektrotechnik und Physik, seinem Ph.D. an der Brown University habilitierte er sich im Jahr 1991 an der TU München. 1994 wurde er zum Professor für experimentelle Festkörperphysik an die TU Berlin berufen. Von 1997 bis 1999 war er Vizepräsident für Lehre und Studium an der TU Berlin. Seit 2003 ist er Dekan der Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften, seit 2005 auch Wissenschaftlicher Leiter von innoCampus, dem Kompetenzzentrum für Hochschulsysteme an der TU Berlin, und seit 2007 Mitglied des Akademischen Senats der TU Berlin. Christian Thomsen hat rund 500 im Institute for Scientific Information ausgewiesene Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften mit über 12.000 Zitaten. Er kann auf einen sogenannten „Hirschfaktor“ von 56 verweisen. Ein hoher h-Index spricht für großen wissenschaftlichen Einfluss des Autors.

Christine Ahrend studierte Maschinenbau an der TU Braunschweig und Landschaftsplanung der TU Berlin. Ihre Promotion im Jahr 2001 absolvierte sie am Fachbereich „Verkehrswesen und Angewandte Mechanik” der TU Berlin. Es folgten Stationen in der Industrie, so als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Konzernforschung der DaimlerChrysler AG und als Managerin in der Abteilung „Zukunftsforschung und Trendtransfer“ der Volkswagen Konzernforschung. 2007 wurde sie als Professorin für Integrierte Verkehrsplanung am Institut für Land- und Seeverkehr an die TU Berlin berufen. Sie ist Mitglied im Fakultätsrat und seit 2012 Prodekanin für Studium und Lehre der Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme an der TU Berlin. Seit 2012 ist sie Mitherausgeberin der Zeitschrift „European Journal of Futures Studies“;  Springer Open Journal.

Die Wahlen fanden turnusgemäß statt, da die Amtszeit des bisherigen Präsidenten und der Vizepräsidenten Ende März 2014 auslaufen. Die neue Amtszeit beginnt am 1. April 2014 und dauert für beide Ämter vier Jahre. Der Präsident wird vom Senat von Berlin bestellt und der 1. Vizepräsident vom für Hochschulen zuständigen Mitglied des Senats von Berlin. Die Wahlen für die weiteren zwei Vizepräsidenten sind für Februar 2014 angesetzt. Für das Amt der 2. und 3. Vizepräsidenten können Kandidatinnen und Kandidaten sowohl vom Präsidenten, dem Akademischen Senat als auch vom Erweiterten Akademischen Senat der TU Berlin vorgeschlagen werden.

Quelle: TU Berlin

16. Dezember 2013

Die IGAFA wünscht frohe Weihnachten!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein gesundes Jahr 2014!

Ihr Team vom IGAFA-Wissenschaftsbüro

13. Dezember 2013

DLR-Institut für Verkehrsforschung untersucht Wirkung von Verkehrsinformationen noch bis 9. Februar

Im Rahmen einer Untersuchung zur Nutzung von Verkehrsinformations-Wechseltextanzeigen im Berliner Straßenverkehr führt das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt eine Online-Befragung durch. Dazu werden Auto- und Motorradfahrerinnen und Auto- und Motorradfahrer in Berlin gesucht, die sich daran beteiligen möchten.

Wechseltextanzeigen im Straßenverkehr als Alternative zu mobilen Informationssystemen

Der städtische Verkehr ist in den letzten Jahren zunehmend komplexer geworden. Zugleich steigt der Bedarf, Verkehrssysteme effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Zeitnahe Bereitstellung von Informationen zu erhöhtem Verkehrsaufkommen, Staus und Umleitungen sind dabei unabdingbar.

Neben mobilen Informationssystemen auf beispielsweise Smartphones, die von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern individuell genutzt werden, geben vielerorts Informationstafeln im Straßenverkehr Auskunft über aktuelle Verkehrsaufkommen und Hinweise zu alternativen Routen. Vorteil dieses Systems ist zum einen die kollektive Nutzbarkeit, die es ermöglicht, allen Verkehrsteilnehmern in gleicher Zeit und Qualität Informationen zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus ermöglicht dieses Informationssystem, die aktuelle Verkehrslage räumlich differenziert wiederzugeben.

Online-Befragung ermittelt Bedarf an kollektiven Verkehrsinformationen

Bislang beschränkten sich wissenschaftliche Untersuchungen vorwiegend auf individuelle Informationssysteme. Mit den Ergebnissen der Online-Befragung rücken nun erstmals qualitative Aussagen zum Bedarf an Verkehrsinformationen und zur Akzeptanz der Wechseltextanzeigen in den Fokus der Wissenschaft. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DLR-Instituts für Verkehrsforschung entwickelten dazu einen Fragebogen, der darüber Aufschluss geben soll, wer die Nutzerinnen und Nutzer sind, wie solche Informationsmedien genutzt werden, wie hilfreich sie sind und wie sie wirken. Im Anschluss an die Umfrage werden die Ergebnisse zusammengefasst und ausgewertet.  Diese dienen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, den Bedarf an kollektiven Verkehrsinformationen zu ermitteln, um den benötigten Investitionsrahmen bestimmen zu können.

Wer kann teilnehmen?

An der Online-Befragung können Auto- und Motorradfahrer teilnehmen, die auf Berliner Straßen unterwegs sind.

Die Befragung dauert 10-15 Minuten und findet ab sofort bis zum 9. Februar 2014 unter der Internet-Adresse www.traffic-berlin.de statt.

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02. Dezember 2013

Seniorprofessur von Ingolf V. Hertel verlängert

1. Januar 2014

Die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung hat die Seniorprofessur von Herrn Prof. Dr. Ingolf V. Hertel, Ehrenvorsitzender der IGAFA, für weitere zwei Jahre bis 31.12.2015 bewilligt.

Mit der Ausschreibung von Wilhelm und Else-Heraeus-Seniorprofessuren werden Fachwissenschaftler/innen ermutigt, sich nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst der Verbesserung der Lehre an ihrer Hochschule zu widmen.Zwischen 2008 und 2012 war die WE-Heraeus-Seniorprofessur ausschließlich auf die Verbesserung der Situation von Lehramtsstudierenden ausgerichtet. Inzwischen hat die Stiftung die Bestimmung verallgemeinert zu einem „innovativen Beitrag zur Ausbildung im Fach Physik“, d. h. ohne Beschränkung auf die Lehrerausbildung, auch wenn diese weiter im Fokus der Förderung bleiben soll. Bewerbungen sind jederzeit möglich.

Die WE-Heraeus-Seniorprofessur wird seit 2008 an erfahrene Fachwissenschaftler/innen aus der Physik vergeben, welche die hohe Bedeutung der Lehrerausbildung erkannt haben und sich aktiv für deren Verbesserung einsetzen. Ideale Kandidat(inn)en sind Wissenschaftler(innen) mit hoher fachlicher Reputation, langjähriger Erfahrung in der Lehre, Akzeptanz in ihrer Fakultät und überzeugendem Engagement in Fragen der Lehrerausbildung und des Schulunterrichts. Mit einer „Wilhelm und Else Heraeus-Seniorprofessur“ soll das Ansehen des Inhabers innerhalb seiner Fakultät und auf Hochschulebene gestärkt und seine Bemühungen um eine bessere Lehrerausbildung aufgewertet werden. Die Auszeichnung soll nur dort vergeben werden, wo sichergestellt ist, dass ein Fachbereich den Stelleninhaber bei seiner Arbeit massiv unterstützt.

Die Qualität der Lehrerausbildung steht heute wahrnehmbar im Blickpunkt der Bildungspolitik. Mit der Einrichtung der Seniorprofessuren will die Stiftung die Neukonzipierung der Studiengänge für das Lehramt an Schulen gemäß der im März 2006 von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft vorgelegten „Thesen für ein modernes Lehramtsstudium im Fach Physik“ vorantreiben. Darin wird eine Reform dieser Studiengänge gefordert, die sich an den tatsächlichen Erfordernissen des Lehrerberufs sowie an den Realitäten eines heutigen Lehramtsstudiums orientiert. Angestrebt wird die fachwissenschaftliche Ausbildung von Lehrkräften durch eigens auf Lehramtsstudierende zugeschnittene Curricula (Studiengang „sui generis“) – im Gegensatz zur bislang üblichen, weitgehend gemeinsamen Ausbildung der Lehrer mit forschungsorientierten Studierenden.

Mehr zu Professor Hertels Aktivitäten im ProMINT Kolleg

Mehr zur Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung

18. November 2013

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15. November 2013

FBH-Direktor Günther Tränkle übernimmt die kommissarische Leitung des IKZ

1. Oktober 2013

Prof. Dr. Günther Tränkle, der Direktor des Ferdinand-Braun-Instituts, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH), hat zum 1.10.2013 die Leitung des Leibniz-Instituts für Kristallzüchtung (IKZ) kommissarisch mit übernommen. Beide Institute gehören zum Forschungsverbund Berlin e.V. Die Stelle war vakant geworden, nachdem Roberto Fornari Ende September nach zehnjähriger Direktorentätigkeit am IKZ dem Ruf auf eine Professur an die Universität Parma gefolgt war.

„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, diese Position rasch wieder mit einer herausragenden Persönlichkeit auf dem Gebiet der Kristallzucht zu besetzen“, so Tränkle. Da die Direktorenstelle am IKZ mit einer Professur an der Humboldt-Universität verbunden ist, wird nun zunächst ein formales Berufungsverfahren eingeleitet.

15. November 2013

Rückblick: 1. Adlershofer Forschungsforum

,,Woher weiß Adlershof, was Adlershof macht?“ Oder konkreter: Wie erfahren die Adlershofer Wissenschaftler, woran in Adlershof geforscht und gearbeitet wird? Das war die Frage, die ganz am Anfang der Planungen zum Adlershofer Forschungsforum (AFF) stand. Das erste AFF fand mit über 150 Teilnehmern am 12. November 2013 im Erwin-Schrödinger-Zentrum in Adlershof statt, und schon in der Begrüßung stellte Prof. Frensch, Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), fest: ,,Es geht um uns selbst.“ Die eintägige Standortkonferenz sollte sowohl allen, die in Adlershof lernen, arbeiten und forschen, als auch dem interessierten Fachpublikum nahebringen, was im Alltag in den Laboren und lnstituten vor Ort passiert.

Das erste AFF war der Startschuss zu einer jährlich statt findenden Veranstaltungsreihe, die eine Auswahl der aktuellen ,,Adlershofer Themen“ erfasst, so dass über die Jahre ein guter Überblick über die Forschung am  Standort gegeben wird. Es gehe vor allem darum einander zu verstehen und einen Einblick in die Leitthemen Adlershofs zu geben, bekräftigte auch Prof. Panne, Präsident der Bundesanstalt für Materialprüfung und -forschung (BAM), Sprecher der IGAFA e. V. und der Initiator des AFF.

lnsgesamt vier wissenschaftliche Workshops (Download Programm) stellten einem heterogenen Publikum – vom Experten bis zum Studenten – die ,,Adlershofer Themen“ vor: Ein auch für Laien ansprechendes Thema gab den Auftakt der Veranstaltung: Verkehr und Urbane Systeme. Frau Prof. Lenz vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Frau Prof. Helbrecht von der Humboldt-Universität moderierten den Workshop, der einen Einblick in das Thema Urbanisierung gab. Vorbildlich wurde hier die Interdisziplinarität anhand des Ineinandergreifens von Geographie, Verkehrsforschung und Informatik aufgezeigt, illustriert am Beispiel des sich ändernden Verkehrshaltens durch die Konzentration von Einzelhandel in Städten und an bestimmten Peripheriestandorten.

Der zweite Workshop , Materialien und Analytik, beschäftigte sich unter anderem mit dem Thema Energiewende. Prof. Ballauf vom Helmholtz-Zentrum für Materialien und Energie GmbH (HZB) beleuchtete die Frage, wie Speicherung von Energie effizienter und besser gelingen kann. Dr. Franziska Emmerling von der BAM stellte im Rahmen des Workshops eine neue Methode der Röntgenstrahlung mit sehr hoher Qualität vor, Prof. Linscheid vom Institut für Chemie der HU fragte sich, wohin sich die Bioanalytik entwickeln wird. Sein Aufruf lautete: ,,Das Zeitalter der qualitativen Messungen ist vorbei, heute ist sie quantitative Analyse entscheidende. Für die Auswertung dieser großen Datenmengen brauchen wir Informatiker in der Bioanalytik.“

Auch in der Mittagspause wurde weiter diskutiert – über ein Adlershofer Herzensthema: Technologietransfer. Yaacov Michlin, CEO der Firma Yissum, gab Antworten auf die Frage „Wie kommen Ideen und Entwicklungen von der Wissenschaft in die Wirtschaft?“ Workshop drei stellte die Solarenergie in den Mittelpunkt der Betrachtungen: die Vor- und Nachteile von kristallinem Silizium als Basis für Solar-Wafer wurden skizziert. Neue und effizientere Materialien zu entwickeln, sei eine große Aufgabe der Solarforschung, so Prof. Rech, Leiter des lnstituts für Silizium-Photovoltaik am HZB. Auch Prof. Schlatmann, Direktor PVcomB (Kompetenz Zentrum Dünnschicht und Nanotechnologie für Photovoltaik Berlin) sah die Herausforderung in besseren und günstigeren Zellen. Herr Triebel von Younicos AG betonte die Notwendigkeit von Energiespeichern. ln der anschließenden Diskussion stand vor allem die Netzstabilität in Deutschland im Mittelpunkt. lm Workshop Optische Charakterisierung wurden unterschiedliche analytische Methoden diskutiert. Einer der Schwerpunkte war die lnfrarotspektroskopie.

Ein weiterer Teil der Standortkonferenz war die Posterschau. Großes Interesse bei den Nachwuchswissenschaftlern führte zu einer Ausstellung mit 55 Postern. Eine Expertenjury, bestehend aus dem Workshopleitern und  Veranstaltern, wählte als Preisträgerin Svenja Schloss von der BAM mit ihrem Poster ,,Development of a HPLC-MS-Method for the Quantification of Enniatin B in Fermented Feed“ (Nr. 19) aus. Den mit 500 € dotierten Preis nahm die  Siegerin strahlend entgegen. In der anschließenden Preisverleihung berichtete sie, dass die auf ihrem Poster abgebildete Kuh sich schon mehrfach als Alleinstellungsmerkmal bewährt hätte.

 

Downloads:

Abstracts Posterschau

AFF-Programm

Bildergalerie AFF

Bildergalerie Posterschau

 

 

 

14. November 2013

Innovationsstandort Ungarn sucht Wissenschaftspartner

6. Dezember 2013
08:30bis15:30
05. November 2013

Rückblick: Erster Berliner Salon der Wissenschaften

31. Oktober 2013
18:00bis21:00

Literarische, künstlerische und politische Salons bieten seit über 300 Jahren eine vielfältige Bühne zum Austausch von Wissen und Ideen. Das 11-jährige Bestehen des „Who’s Who der Wissenschaftsmetropole Berlin“ war nun der Anlass mit wissenschaftlichem Schwerpunkt an diese Tradition anzuknüpfen. Am 31. Oktober 2013 fand der erste Berliner Salon der Wissenschaften im Magnus-Haus in Berlin statt.

 In seiner Einleitung in den Abend stellte Prof. Ingolf Volker Hertel von der Humboldt Universität zu Berlin das Gemeinschaftsprojekt der Berliner Wirtschaftsgespräche, der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft, der Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof e.V. (IGAFA) und der TSB Technologiestiftung Berlin vor. Zwei- bis dreimal im Jahr soll der Salon zu einem Ort werden, an dem sich Wissenschaftler und andere interessierte Besucher disziplinübergreifend zu zunächst zweckfreien Gesprächen treffen.

Um die Tradition der Berliner Salons aufleben zu lassen, war Prof. Conrad Wiedemann, Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, als Festredner eingeladen. Der Literaturhistoriker führte das Publikum erzählerisch in die „Welt der Blütezeit der Salonkultur, die Berliner Klassik“ zurück. Etwa dreißig Jahre lang, von 1790 bis 1820, hatten zwei junge Frauen mit ihren Salons das geistige Leben Berlins mitgeprägt: Henriette Herz, schön, gebildet und achtsprachig, Tochter eines berühmten Mediziners jüdischen Glaubens, die bereits im Alter von zwölf Jahren mit dem Berliner Arzt Markus Herz verlobt worden war. Und die Schriftstellerin Rahel Levin (später Varnhagen), Tochter eines jüdischen Bankiers und die nach Heinrich Heine „geistreichste Frau des Universums“.

In ihren Salons trafen sich Adelige und Bürger, Juden und Christen, Künstler und Politiker. Die Liste der Besucher liest sich wie ein „Who’s Who“ des damaligen intellektuellen Berlins: Jean Paul, Ludwig Tieck, Friedrich Schlegel, Wilhelm und Alexander von Humboldt, Friedrich de la Motte Fouqué, Prinz Louis Ferdinand, Fürst Hermann von Pückler-Muskau, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Eduard Gans, Bettina von Arnim, Ludwig Börne, Friedrich Schleiermacher, Friedrich Schlegel und Heinrich Heine.

Die Gründung dieser Salons fiel in eine Umbruchzeit, in der das Judentum in Deutschland noch nicht zum Bürgertum gehörte. Ihre Anerkennung als gleichberechtigte Bürger begann mit der Aufklärung, in Preußen wurden Juden erst 1812 als Staatsbürger anerkannt. „Salons sind dann als historisch bedeutsam in die Geschichte eingegangen, wenn sie sich mit wichtigen Bewegungen der Zeitgeschichte verbunden haben“, sagte Wiedemann. In Berlin seien dies „Salons, die ihre genuinen Themen Frauenemanzipation und jüdische Emanzipation aufgehen ließen in dem Thema der Ichfindung und Individualbildung.“

Eine Formel dafür, wie man dem „Fachgespräch entkommen“ und an die Tradition der berühmten Berliner Salons anknüpfen könne, wollte Wiedemann nicht geben. Aber er warf im Hinblick darauf einige Fragen auf, darunter beispielsweise: Welche Formate der Streitkultur sind noch nicht verbraucht? Welche Wege führen zurück aus der Forschung in die Gesellschaft? „Vielleicht könnte man an Rahel anknüpfen und den wiederentdeckten Salon als Erkundungsort unserer Forschungs- und Wissenschaftstraumata verstehen?“

Text: Miriam Buchmann-Alisch

Quelle:

http://www.berlin-sciences.com/veranstaltungen/veranstaltungsrueckblick/erster-berliner-salon-der-wissenschaften/

25. Oktober 2013

HZB-Forschung beim Science Slam

24. Oktober 2013
18:00bis22:00

Adlershofer Science Slam

Beim 3. Adlershofer Science Slam am 24. Oktober 2013 unterhielt im bis auf den letzten Platz belegten Hans-Grade-Saal ein wissenschaftlicher Redewettstreit das Publikum. Nach dem Beitrag von  Prof. Andreas Griewank aus der HU Mathematik zum Thema „Warum echte Hessematrizen symmetrisch sind und es keine Perpetuum Mobiles gibt“ traten eine Wissenschaftlerin und zwei Wissenschaftler gegeneinander an.

Neben Dr. Marco Sarich, Fachbereich Mathematik und Informatik der FU Berlin, und seinem Vortrag zu „Flirten und Proteine falten“ und Janik Wolters, HU Institut für Physik, AG Nanooptik, zum Thema „Quanteneffekte“ trat auch Gastwissenschaftlerin Munirah Atique Khan ins Rhetorikduell. Als einzige Frau berichtete die aus Pakistan stammende Wissenschaftlerin von Ihrer Arbeit am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB). In Form einer Love Story brachte Sie den Zuhörern Ihre Forschung in der Arbeitsgruppe „Funktionale Materialien in Flüssigkeiten“ unter der Leitung von Prof. Dr. Emad Flear Aziz näher. Gewonnen hat sie zwar nicht, Spaß hatten aber alle dabei.

Vortrag von Munirah Atique Khan

An dieser Stelle gilt unser Dank Frau Atique Khan fürs Mitmachen und unser Glückwunsch geht an Dr. Marco Sarich für den 1. Platz!

10. September 2013

Veranstaltungsrückblick – Tage der Forschung am 19./20. September 2013

 

 

 

 

 

 

An zwei Tagen entdeckten etwa 1000 Berliner und Brandenburger Schülerinnen und Schüler die vielfältige Wissenschaftslandschaft Adlershofs.

In universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie forschungsnahen Unternehmen konnten sie erleben, wie und woran Wissenschaftler vor Ort forschen. Insgesamt fanden 56 Veranstaltungen – Experimente, Vorträge und Führungen – statt.

Lehrer und ihre Schulklassen der gymnasialen Oberstufe gewannen in Adlershofer Hörsälen und Laboren nicht nur einen Eindruck von Studien- und Arbeitsmöglichkeiten, sondern nutzten die einmalige Gelegenheit, um direkt mit Wissenschaftlern ins Gespräch zu kommen. Auch das teilweise schlechte Wetter konnte dem Lernwillen der Schülergruppen nichts anhaben.
Neugierig belebten sie den Campus und strömten voller Tatendrang von einer Veranstaltung zur nächsten. Vielleicht sehen wir die eine oder den anderen ja künftig wieder – beim Studium oder als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer
der außeruniversitären Einrichtungen. Wir würden uns freuen.

Allen teilnehmenden Lehrern, Schülergruppen und Referenten danken wir herzlich für ihr großes Engagement an diesen beiden
Tagen.

Die Tage der Forschung wurden im Jahr 2013 bereits zum 20. Mal gemeinsam von der IGAFA, der Humboldt-Universität zu Berlin und der WISTA-MANAGEMENT GMBH veranstaltet.

30. August 2013

Kinderbetreuung in den Herbstferien

30. September 2013 08:00bis11. Oktober 2013 17:00

Liebe Eltern,

die „Kleinen Teilchen“ bieten bei Bedarf in den Herbstferien (30.09.-11.10.2013) in Adlershof eine Ferienbetreuung für Grundschulkinder an. Die Betreuung findet statt, sobald drei Kinder angemeldet sind.

In Adlershof wird die Betreuung in den Räumen des IBZ in der Wilhelm-Ostwald-Str. 3-7 in 12489 Berlin  stattfinden. Die „Kleinen Teilchen“ werden von Grete Melzer betreut.

Wir bitten um verbindliche Anmeldungen bis zum 31.8.2013 bei Gabriele Lampert oder Esther Dudzik. Anmeldeformulare stehen auf der Webseite der Kleinen Teilchen.

 

 

 

29. August 2013

Prof. Panne, Sprecher der IGAFA, übernimmt die Leitung der BAM

Herr Prof. Dr. Ulrich Panne übernimmt ab dem 1. September 2013 die Leitung der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Er löst Prof. Dr. Manfred Hennecke ab, der nach 11 Jahre an der Spitze der BAM nun in den Ruhestand geht.

Anne Ruth Herkes, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, hat am 27. August in der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung die Ernennungsurkunde übergeben: „Mit Professor Ulrich Panne wird die Tradition fortgesetzt, einen namhaften Wissenschaftler an die Spitze der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung zu berufen. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit.“ Gleichzeitig dankte sie seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit: „Professor Manfred Hennecke hat durch sein persönliches Engagement dazu beigetragen, dass die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung als eine der Exzellenzzentren wissenschaftlicher Arbeit eine weltweite Bedeutung genießt.“

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung ist mit ca. 1.800 Mitarbeitern eine der größten Ressortforschungseinrichtungen des Bundes und gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Im Rahmen eines Rundgangs durch eine Prüfhalle bekam Frau Herkes auch einen Eindruck von der aktuellen politischen Bedeutung der Arbeiten der BAM. In der Prüfhalle werden derzeit Untersuchungen zur Sicherheit von Offshore-Windenergieanlagen durchgeführt.

Professor Ulrich Panne leitet seit 2004 die Abteilung „Analytische Chemie; Referenzmaterialien“ der BAM und ist zugleich Professor für „Analytische Chemie“ der Humboldt Universität zu Berlin und Sprecher der IGAFA (Initiativgemeinschaft der Außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Adlershof e.V.).

Zu den wichtigsten Auszeichnungen seiner wissenschaftlichen Karriere gehören etwa der Fachgruppenpreis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) für Analytische Chemie (1996), der Adolf-Martens-Preis der BAM (2002) und der Fresenius-Preis für Analytische Chemie der GDCh (2009).

Einen feierlichen Rahmen findet der Präsidentenwechsel am 09. Oktober 2013. Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler wird dann den neuen BAM-Präsidenten feierlich in sein Amt einführen und den bisherigen Präsidenten verabschieden.

Weiterführende Informationen zur BAM finden Sie unter folgendem Link: www.bam.de

16. August 2013

Rückblick Academic Summer Night

15. August 2013
17:00bis23:00

Wirklich gelungen war unser Sommerfest:

 

Das Buffet und die Grillspezialitäten waren sehr lecker,

das Wetter trocken, mild und nicht zu heiß,

viele Adlershofer Wissenschaftler und internationale Gäste genossen den Abend im lauschigen Garten des IBZ.

Die Deko mit Lampions, Blumen und Kerzen sorgten für eine schöne Atmosphäre.

Und das Highlight: die Musik des Berlin Jazz Quartets!

 

Wir bedanken uns bei allen Gästen und Helfern für diesen schönen Abend!

 

Püntlich zu unserer Mitgliederversammlung und dem Sommerfest erscheint auch immer

der IGAFA-Jahresbericht, den Sie hier herunterladen können!

 

 

 

22. Juli 2013

FBH erfolgreich im Wettbewerb Zwanzig20 des BMBF

„Advanced UV for Life“ – so der Name des Konsortiums, das künftig innovative Anwendungen von UV-Licht in Medizin, Wasserbehandlung, Produktionstechnik und Sensorik erschließen wird. Der Zusammenschluss von Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen unterschiedlicher Fachdisziplinen hat sich heute im Wettbewerb Zwanzig20 im Rahmen der Hightech-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgesetzt. Dies gab Bundesministerin Johanna Wanka in einer Pressekonferenz bekannt.

19 Initialkonsortien waren aufgerufen, ihr Konzept zu präsentieren – diese waren zuvor aus 59 eingereichten Initialkonzepten ausgewählt worden. Zehn davon waren nun erfolgreich, darunter „Advanced UV for Life“. Ziel des Projektes ist es, neuartige halbleiterbasierte UV-LED-Lichtquellen mit maßgeschneiderten Eigenschaften zu entwickeln, die bei der Anwendung weder Geruch, Geschmack, Farbe oder pH-Wert von Materialien verändern und keine stofflichen Zusätze hinterlassen. So könnten diese neuartigen Lichtquellen für die Reinigung von Trinkwasser, die Herstellung keimfreier Nahrungs- und Arzneimittel, die Bereitstellung von sauberer Luft und im Bereich der Hygiene (z.B. Krankenhaus, Lebensmittelindustrie) eingesetzt werden. „Diese Zusage ist ein großer Erfolg für alle beteiligten Institutionen“, erklärt der Sprecher des Konsortiums und Direktor des Berliner Ferdinand-Braun-Instituts Prof. Dr. Günther Tränkle. „Gemeinsam können wir nun unsere Aktivitäten im Bereich der halbleiterbasierten UV-Lichtquellen verstetigen und diese für vielfältige Anwendungen nutzbar machen – die richtigen Partner sind jedenfalls an Bord und wir sind offen für weitere Kooperationen.“

Im Konsortium bündeln bislang 22 Partner ihre Kompetenzen, um neuartige Halbleiter-UV-Bauelemente mit maßgeschneiderten Eigenschaften zu entwickeln. Damit wollen sie entscheidende wissenschaftlich-technische Beiträge zur Lösung von Herausforderungen in Gesellschaft und Wirtschaft leisten. Diese Herausforderungen sollen durch die interdisziplinäre und intersektorale Kooperation von Entwicklern und Anwendern von UV-Modulen, Systemen und Geräten sowie Forschungspartnern und Herstellern von UV-LED-Lichtquellen gelöst werden. Die Partner decken die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Materialforschung über Bauelementherstellung und Systemintegration bis zur Endanwendung bearbeiten. Auch Firmengründungen sowie die Aufnahme weiterer Partner sind vorgesehen.

Anwendungsbereiche

In der Medizin zielen Entwicklungen unter anderem auf mobile Geräte zur Detektion multiresistenter bakterieller Krankheitserreger in Krankenhäusern oder optimal wirksame und schonende UV-Lichtquellen für die Phototherapie von Volkskrankheiten wie Psoriasis (Schuppenflechte) und Vitiligo (Weißfleckenkrankheit). Im Bereich Wasser sind es UVC-LED-basierte Point-of-Use-Wasserdesinfektionssysteme für den Haushalt oder autarke, kompakte Kleinstanlagen für die BRICS-Staaten und Länder der Dritten Welt. Im Bereich Produktion sind es Systeme zur Härtung von Polymeren und Kunstharzen für den Einsatz z.B. im Rohrleitungsbau, u.a. auch zur Sanierung von Trinkwasser- und Abwasserkanälen. Im Bereich Sensorik führen neue Umweltgasmesssysteme zur In-line-Kontrolle der Verbrennungsprozesse in Kraftwerken und Schiffen bzw. zur sicheren Überwachung von Anlagen der chemischen Industrie. Durch weitere Fortschritte bei UV-Bauelementen werden weitere Anwendungsfelder und neue Systemlösungen hinzukommen.

 

Quelle: Pressemitteilung des FBH vom 18.07.2013

Pressemitteilung des BMBF
Übersicht der 10 ausgewählten Konsortien

10. Juni 2013

Rückblick: Lange Nacht der Wissenschaften

Auch in diesem Jahr haben wieder Tausende die Lange Nacht der Wissenschaften besucht. In den 75 beteiligten Wissenschaftseinrichtungen öffneten sich etwa 160.000 mal die Türen. Da viele erfahrungsgemäß mehrere Einrichtungen in der Wissenschaftsnacht besuchen, gehen die Veranstalter von einer Besucherzahl von etwa 29.000 aus. Die detaillierten Zahlen werden nach Abrechnung aller Ticketverkäufe veröffentlicht. Im vergangenen Jahr kamen etwa 34.500 Besucher zur Langen Nacht der Wissenschaften.

Besonders nachgefragt waren in diesem Jahr wieder die Technische Universität, die Beuth Hochschule für Technik und das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin. Auch in Berlin-Adlershof waren wieder sehr viele Besucher unterwegs. Seitens der IGAFA erfreuten sich vor allem die „Feuerfrau“, die Kindern steinzeitliche Methoden zur Feuererzeugung auspobieren ließ und die thematischen Führungen zur Entwicklung der Chemie und zur Photovoltaik sehr großer Beliebtheit.

„Das direkte Zusammentreffen mit interessierten Besuchern, die man eben nicht im Kollegenkreis und auf Konferenzen trifft, ist für uns Wissenschaftler immer wieder eine besondere Situation. Unsere Aufgabe in der Wissenschaftsnacht ist es, Neugier zu entfachen, Erkenntnisse zu vermitteln oder auch kritische Nachfragen zu provozieren“, so der Vorsitzende des Lange Nacht der Wissenschaften e. V. und Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz. „Auch wenn wir in diesem Jahr etwas weniger Besucher in die Lange Nacht locken konnten als in den Vorjahren, werden wir in unserem Bemühen, die Bürgerinnen und Bürger für Wissenschaft zu begeistern, nicht nachlassen und versuchen, im vollen Veranstaltungskalender der Hauptstadtregion die öffentliche Aufmerksamkeit zu gewinnen.“

Auch wissenschaftliche Einrichtungen, die in diesem Jahr erstmals dabei waren, konnten sich über reges Interesse freuen. Zum Beispiel einige Institute der Leibniz-Gemeinschaft, die sich gemeinschaftlich in Berlin-Mitte präsentierten (Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung und die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung) und die HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft.

Organisiert und finanziert wird die Lange Nacht der Wissenschaften, die in Berlin und Potsdam seit 2001 jährlich stattfindet, weitgehend von den beteiligten wissenschaftlichen Einrichtungen. Dabei wird die Wissenschaftsnacht von zahlreichen Partnern aus der Region unterstützt.

Weitere Informationen: http://www.langenachtderwissenschaften.de/

 

06. Juni 2013

BAM: Adolf-Martens-Kolloquium, Vortrag: Fr. Prof. Allmendinger

1. Juli 2013
15:00bis17:00

BAM_Vortrag_Prof_Allmendinger

06. Juni 2013

Ausstellung: Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

Alle auf einen Blick: Die Außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Adlershof stellen sich in einer Posterausstellung vor!

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Adlershofer Forschungsthemen und entdecken Sie die wissenschaftliche Vielfalt der hier ansässigen Institute. Neben Highlights aus den jeweiligen Forschungseinrichtungen erfahren Sie hier auch, warum Adlershof als einer der Spitzenstandorte im Bereich Technologie und Forschung weit über Landesgrenzen hinweg wahrgenommen wird.

• Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof e.V. (IGAFA)

• Forschungsverbund Berlin e.V. (FVB)

• Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung – Abt. I (BAM)

• Brandenburgische Technische Universität Cottbus – AG Luftchemie (BTU)

• Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR Standort Berlin)

• Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH)

• Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH (HZB)

• Leibniz-Institut für Kristallzüchtung (IKZ)

• Institute for Analytical Sciences Department Berlin (ISAS)

• Leibniz-Institut für Katalyse e.V. an der Universität Rostock (LIKAT)

• Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI)

• Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Wenn Sie wissen wollen, was in Adlershof geforscht und gelehrt wird,

übersichtlich und einfach erklärt:

Rudower Chaussee 19

12489 Berlin-Adlershof

Foyer und Treppenhaus

Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr

Die IGAFA wünscht einen informativen Rundgang durch die Ausstellung!

03. Juni 2013

Projekt „Analytic City Adlershof“

Der Markt und das Forschungsgebiet der Analytik

Die Analytische Wissenschaft (Analytical Sciences) wandelt sich in eine kohärente Disziplin an den Grenzen von Chemie, Physik und Biologie. Neue Einblicke in atomare und molekulare Prozesse in den Natur- und Lebenswissenschaften – aber auch in technologischen Produkt- und Verfahrensentwicklungen – sind stets auch von neuen analytischen Methoden und Instrumenten begleitet.

Die Analytik entwickelt damit ein langfristiges und wachstumsstarkes Marktpotential in nahezu allen Industriebereichen – vom Agrar- und Gesundheitssektor über die Elektrotechnik/Elektronik bis hin zum Maschinen- und Anlagenbau.

Analytic City Adlershof

Unter dem Arbeitstitel Analytic City Adlershof verstehen wir die Bestrebungen der Standortpartner, Adlershof zu einem besonderen Ort zu machen, an dem Forschung, Lehre, Gründung, Transfer und Ansiedlung forschungsintensiver Unternehmen besonders erfolgreich durchgeführt werden können. Idealerweise baut sich um Adlershof herum ein international sichtbares Kompetenzfeld der Analytik auf.

Hintergrund:

Berlin Adlershof hat eine lange und erfolgreiche Tradition in der Analytik und Analysetechnik. Das umfasst die instrumentelle Analytik, den wissenschaftlichen Gerätebau, Forschung und Entwicklung für Analytik und Analytik-Dienstleistungen. Am Standort findet das Thema Anwendung von der Material- über die Umweltanalytik bis zur Biologie, Medizin und zur Lebensmittelchemie. Nahezu alle gängigen Analyseverfahren und -technologien der Chromatographie, der Spektroskopie, der Oberflächen- und Strukturanalytik, der Mikroskopie sowie Sonderverfahren sind hier vertreten.

Zum Erfolg der Analytik in Adlershof tragen über 50 Firmen, die außeruniversitären Forschungseinrichtungen (insbesondere die BAM, das Helmholtz-Zentrum Berlin und das ISAS) und die Humboldt-Universität mit ihren naturwissenschaftlichen Instituten bei. So ist die Humboldt-Universität zu Berlin eine der wenigen Universitäten Deutschlands, an der analytische Chemie noch vollwertig im Studiengang Chemie enthalten ist.

Viele der analytisch tätigen Institute und Unternehmen in Adlershof sind international positioniert. Beispielsweise nutzen zahlreiche Gastwissenschaftler die hervorragenden analytischen Möglichkeiten des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie mit seinem Elektronenspeicherring BESSY.

Mit der Einrichtung der Graduiertenschule SALSA, der School of Analytical Sciences Adlershof, im Rahmen der Exzellenzinitiative 2012, wurde ein wichtiger Schritt gemacht, um Adlershof mit seinen starken akademischen und unternehmerischen Kernen als das Kompetenz- und Innovationszentrum Analytic City Adlershof zu positionieren.

Was macht Analytic City Adlershof so einmalig und leistungsstark?

Die räumliche und thematische Nähe von Wissenschaft und Wirtschaft in Adlershof ist in dieser Form und Dichte momentan einmalig in Deutschland.

  1. Die Humboldt-Universität ist eine der wenigen Universitäten in Deutschland, die analytische Chemie als Spezialisierung im Chemiestudium anbietet.
  2. Mit dem Erfolg der School of Analytical Sciences Adlershof (SALSA) in der Exzellenzinitiative 2012 wird dieser Fokus in die Graduiertenebene weiter getragen und ist in dieser Form einmalig.
  3. Die Humboldt-Universität beschreitet mit dem Aufbau der SALSA-Applikationslabore einen Weg, der eine einzigartige Plattform für Kooperationen bietet.
  4. Zahlreiche Unternehmen arbeiten im Bereich des wissenschaftlichen Gerätebaus, sie sind im Dialog und in gemeinsamer Projektarbeit mit Hochschulinstituten erfahren.
  5. Die führenden Personen dieses Wissensgebietes arbeiten stark interdisziplinär und sind mit dem Wissenschafts- und Firmennetzwerk in Berlin gut verknüpft.
  6. Als Standort für Ansiedlungen bietet Adlershof im inneren Bereich des Campus hochattraktive Flächen, die eine Zusammenarbeit „fußläufig“ ermöglichen.

Welche Möglichkeiten und Vorteile ergeben sich daraus für heutige und zukünftige Standortpartner?

Heute:

  1. Für bestehende Standortpartner kann sich aus einer gezielten Ansprache von führenden Firmen dieses Gebietes eine Vielzahl von Forschungs- und Kooperationsbeziehungen ergeben: Dieser Vorteil ist in Adlershof bekannt und geübt. Durch mehr Transparenz, gemeinsames Auftreten und Akquisition wird das verstärkt. Neue Firmen haben in Adlershof bereits heute ein ganzes Bündel von Vorteilen zu erwarten:
  1. Es steht ein aufbereitetes und dokumentiertes Netzwerk von Standortpartnern zur Verfügung, die – in unterschiedlicher Form – an einer Zusammenarbeit interessiert sind.
  2. Die Humboldt-Universität bietet neben dem Zugang zum Talentpool die Fähigkeit zu einzelnen Forschungsprojekten und zur systematischen Kooperation in den Applikationslaboren.
  3. Die außeruniversitären Institute bieten eine bewährte Basis für verschiedene Forschungsprojekte.
  4. Die Firmen des Standortes bieten Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Gerätenutzung, Dienstleistungen, Gerätebau, maßgeschneiderte Zulieferkomponenten u.v.a.m.

Diese Vorteile müssen allerdings im weiteren Vorgehen noch vertrieblich paketiert werden.

Mittelfristig:
Durch eine systematische Entwicklung der Analytic City Adlershof können effektive Wertschöpfungsketten aufgebaut werden.

Dazu trägt die Intensivierung der bereits bestehenden Zusammenarbeit zwischen Hochschule, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und kleinen und mittleren Unternehmen bei. Darüber hinaus ist der Ausbau des herausragenden Potenzials in der analytischen Forschung und Entwicklung durch die Ansiedlung international führender Firmen und Forschungseinrichtungen vorgesehen. Hiermit kann das vorhandene Standortprofil ergänzt werden.

Adlershof bietet zahlreiche Möglichkeiten für Synergien, z.B. durch Know-how-Transfer, Mitarbeiteraustausch, koordinierte Akquisition von Projekten oder gemeinsame Gerätenutzung bzw. die Organisation von Gerätepartnerschaften.


Auf Basis der Kompetenzen universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen können innovative Weiterbildungsmöglichkeiten am Standort etabliert werden – zum Beispiel „Summer Schools“, „Application Labs“ oder eine „Analytic Academy Adlershof“. Das Angebot richtet sich sowohl national als auch international an unterschiedliche Zielgruppen: von Studenten über Doktoranden bis hin zu erfahrenen Wissenschaftlern.

Analytic City Adlershof verfolgt vier unmittelbar ineinander wirkende Ziele:

  1. Schaffung einer Struktur, welche die disziplinübergreifende Zusammenarbeit der Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette unter einem gemeinsamen Dach ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen dabei die kooperative Forschung, der Transfer von Erfindungen in marktfähige Produkte und die Ausbildung des Nachwuchses.
  2. Sichtbare Darstellung der in Adlershof vorhandenen analytischen Potenziale durch Erfassung und Information über Analytik-Kompetenzen, Geräte und Verfahren durch die Internetseite Analytic City Adlershof und turnusmäßig erscheinende Broschüren.
  3. Abgestimmte und verbesserte Öffentlichkeitsarbeit und Vermarktung, um die Analytik in Adlershof überregional und international stärker sichtbar zu machen.
  4. Unterstützung der Akquisition international führender Unternehmen und Einrichtungen aus dem Bereich Analytik zur Bereicherung des Standortportfolios.
03. Mai 2013

Studie zur Bedeutung der außeruniversitären Forschung

Die Studie „Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Berlin. Tätigkeitsprofil und regionalwirtschaftliche Bedeutung“ der TSB Technologiestiftung Berlin wurde am 29. April 2013 von der Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Cornelia Yzer, gemeinsam mit dem Vorstand der TSB Technologiestiftung Berlin, Nicolas Zimmer, und dem Leiter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Berlin, Prof. Dr. Hans Koch, vorgestellt.

Es gibt etwa 70 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Berlin, an denen direkt und indirekt 27.000 Menschen arbeiten und forschen. Das sind etwa zwei Prozent aller Beschäftigten. Deren Zahl ist dabei seit 2001 um 23 Prozent gestiegen. Das jährliche Budget beträgt insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro.

Neben dem Wissens- und Technologietransfer stellen die Institute also nicht nur hoch qualifizierte Arbeitskräfte, sondern fördern Unternehmensgründungen aus den Instituten heraus und sind damit ein impulsgebender und wachsender Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor. Dies bekräftigt Berlins Image als exzellenter Forschungsstandort.

Die Studie mit Daten und Fakten zur außeruniversitären Forschung in Berlin sowie die dort abgebildeten Grafiken stehen unter www.tsb-berlin.de/AF-Studie zum Download zur Verfügung.

24. April 2013

Ladies Lunch on tour: RBB-Intendantin Dagmar Reim

14. November 2013
13:00bis17:00

Ladies Lunch on tour 

mit und bei

RBB-Intendatin Dagmar Reim

 

Mit Besichtigung des RBB in der Masurenallee (Haus des Rundfunks)und Impulsrede der Intendatin.

 

Mehr Informationen zu Dagmar Reim

 

15. April 2013

MBI-Direktor Prof. Sandner zum Generaldirektor des „ELI Delivery Consortium“ ernannt

Als weltweit erste internationale Einrichtung für Laserforschung wurde das Projekt Extreme-Light-Infrastructure (ELI) am 11. April 2013 während einer notariellen Zeremonie in Brüssel als internationaler Verein gegründet. Die „ELI Delivery Consortium International Association“ ist eine Non-Profit-Organisation nach Belgischem Recht.

 

Prof. Wolfgang Sandner ist Direktor des Max-Born-Institutes für Nichtlineare Optik und Kurzzeit-Spektroskopie, das wiederum Mitglied der IGAFA (Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof e.V.) ist, und wurde zum Generaldirektor der ELI-DC International Association ernannt.

 

ELI soll 2017 fertig gestellt sein und wird der internationalen wissenschaftlichen Community einige der weltweit stärksten Laser zur Verfügung stellen. ELIs Technologien und Einsatzmöglichkeiten werden Europa damit an die Spitze des wissenschaftlichen Feldes der Laserforschung bringen und sozio-ökonomische Entwicklungen sowohl in den Ländern, in denen das Projekt angesiedelt ist, als auch generell in Europa vorantreiben.

 

Pressemitteilung im Original (Englisch, PDF)

 

Weiterführende Informationen:

 

European Strategy Forum on Research Infrastructures Roadmap 2010

European Research Infrastructures with Global Impact

ELI ALPS project in Hungary

ELI-Beamlines project in the Czech Republic

ELI Nuclear Physics project in Romania

The ELI Preparatory Phase

11. April 2013

Kooperationen und Highlights der Außeruniversitären Forschung

Die IGAFA gibt järlich zur Jahrespressekonferenz die wichtigsten Forschungshighlights als Publikation heraus. In diesem Jahr wird diese Publikation noch ergänzt:

Das Wissenschaftsbüro der IGAFA hat aktuell eine statistische Neuerfassung der bestehenden Adlershofer Forschungskooperationen erstellt: Es bestehen 570 innerdeutsche sowie 320 internationale Kooperationen, damit 890 weltweit. 100 größtenteils institutionalisierte Kooperationen unterhalten die Forschungseinrichtungen allein innerhalb Adlershofs.Dabei ist der höhere Anteil an Kooperationen mit Unternehmen (knapp 40%) innerhalb des Technologieparks signifikant.

Äußerst erfreulicher Ausdruck der erfolgreichen Kooperationen ist auch der Anstieg der von den außeruniversitären Forschungseinrichtungen in 2012 gehaltenen Patente um 20% auf über 470. Nähere Informationen dazu finden Sie im Handout der IGAFA:

Kooperationen_Highlights_2013

05. März 2013

Die LaNA-Community ist da!

 

 

 

Liebe Ladies,

wir sind nun nicht nur im realen Leben im „Ladies Network Adlershof“ (LaNA), sondern auch online vernetzt: mit der LaNA-Community!

Sie ist ein eigens für uns programmiertes kleines soziales Netzwerk, angebunden an die IGAFA-Homepage.

Die LaNA-Community bietet Möglichkeiten,

  • … sich auszutauschen,
  • … die richtige Ansprechpartnerin zu finden,
  • … Veranstaltungen bekannt zu machen,
  • … sich über weitere Angebote für Frauen zu informieren

Bitte registrieren Sie sich (Benutzername bitte ohne Leerzeichen!). Um Datenschutz müssen Sie sich keine Gedanken machen, es gibt keinen kommerziellen Hintergrund, Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Direkt zur Registrierung: http://lana.igafa.de/registrierung/

 

 

27. Februar 2013

Zu Gast in Adlershof: Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung

Am 27.02.2013 besuchte uns Cornelia Yzer,

Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung,

in Adlershof:

Mehr zur Senatorin Frau Yzer finden Sie hier:

http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/struktur/leitung/sen.de.html

30. Januar 2013

Adlershofer Jahresempfang: Rede des IGAFA-Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Ulrich Panne

Rede zum Jahresempfang Adlershof 2013

Prof. Dr. Ulrich Panne, Sprecher der IGAFA

19. Februar 2013

Es gilt das gesprochene Wort.

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch im Namen der außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Adlershof darf ich Sie ganz herzlich zu unserem Jahresempfang begrüßen und Ihnen allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2013 wünschen.

„Mehr“ ist das Motto des heutigen Abends. Und bevor wir uns mit diesem Schlachtruf zum Buffet aufmachen, gestatten Sie mir diesem „Mehr“ noch etwas nachzusinnen.

Als ich den Titel auf den Einladungskarten sah, fiel mir sofort aus der abendlichen Lektüre mit den Kindern der kleine Häwelmann von Theodor Storm ein. Hier geht es um eine kleine Nervensäge, den Häwelmann, der keine Ruhe geben mag, egal welche Attraktionen am Abend geboten werden. „Mehr, Mehr…“ selbst der Mond und die Sterne verdunkeln sich schließlich bei diesem fortwährenden Genörgel. Einfache Moral: Wer immer nach „Mehr“ nörgelt, dem knipst man irgendwann das Licht aus. Wenig sinngebend für einen solchen Abend.

Verlassen wir die Literatur und bleiben bei einer formalen sprachlichen Ebene der Betrachtung. So gibt uns das Wörterbuch zunächst den Hinweis, dass es sich bei „Mehr“ um ein Indefinitpronomen handelt, ein unbestimmtes Fürwort. Damit wissen wir weder was denn mehr werden soll – es ist ja ein Fürwort — noch wie viel mehr, es ist ja unbestimmt.

Damit bleibt mir nur der Rückblick auf das vergangene Jahr, die Flucht in das Konkrete.
Mehr wurden die Anzahl der Wissenschaftler auf dem Gelände: 1000 sind es nun, eine griffige Kennzahl, die mehr erwarten lässt und verspricht. Weniger statt mehr wurde die Anzahl der außeruniversitären Einrichtungen in Adlershof. Trotz der Anstrengungen vieler Standortpartner wurde das Fraunhofer Institut FIRST vom Standort Adlershof verlegt.

Ein Mehrwert für Adlershof gelang in der Exzellenzinitiative zusammen mit der Humboldt Universität: Wer hätte noch vor ein paar Jahren gedacht, dass ein solches Experiment, ein solches Mehr an Vertrauen zwischen den Partnern gelingt: Ein außeruniversitärer S-Professor und eine Professorin der HU als Sprecher einer Graduiertenschule.

Mit diesen wenigen Fakten ausgestattet, erlauben Sie mir einige schlussfolgernde, vielleicht auch nachdenkliche, Betrachtung zum Standort: Wir haben die Phase des Aufbaus, der Gründung und Begründung des Standortes im Sinne eines Häwelmannschen „Mehr“ verlassen. Es hält die Mitte, doch wir verlieren auch – nicht nur – an den Rändern. FIRST ist sicherlich kein Unfall. Die Solidarität und das notwendige Gemeinsame der Gründung verlieren sich heute in einer institutionellen Genügsamkeit und einem Rückzug, einer Art Biedermeier. Die Exzellenzinitiative ist zunächst ein Versprechen was an Mehr auch in Adlershof sein könnte, nicht mehr.

Adlershof darf nicht im Stadium des Gründerstandortes verharren, hier braucht es ein Mehr. Von unseren Bauingenieuren lernte ich die Gründungstiefe so zu wählen, dass Eigenbewegungen keinen Schaden am Gebäude verursachen. Diese Tiefe ist gleichsam auch die Identität des Standortes. Wie die Identität eines Menschen, unterliegt die Identität eines Standortes Eigenbewegungen, entwickelt sich aber in seiner Vielgestaltigkeit aus Selbsterkenntnis und Selbstgestaltung.

„Mehr“ steht somit für eine gemeinsame aktive Entwicklung aller Partner am Standort, für ein Bekenntnis zum Standort, für eine gemeinsame Identität, für ein Mehr an Engagement für den Standort und einen Mehrwert für uns alle. Meine Damen und Herren, lassen Sie uns heute Abend vielleicht schon beginnen mehr aus diesem Standort, mehr aus uns zu machen!

08. Januar 2013

Adlershofer Dissertationspreis für Chemikerin

29. Januar 2013
16:00bis20:00

Erstmalig setzte sich eine Wissenschaftlerin im Rededuell durch

Die Gewinnerin Fr. Dr. Giesen mit Staatssekretär Knut Nevermann

Zum elften Mal wurde gestern der Dissertationspreis Adlershof vergeben. Erstmalig konnte sich im Wettbewerb um den mit 3.000Euro dotierten Preis eine Wissenschaftlerin durchsetzen. Dr. Charlotte Giesen, die an der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung und am Institut für Chemie der Humboldt-Universität promovierte, konnte mit ihrem Kurzvortrag die Jury überzeugen. Denn die drei Kandidaten müssen ihre hervorragenden Promotionsergebnisse allgemeinverständlich vor Publikum und Jury vortragen. Dr. Knut Nevermann, Staatssekretär für Wissenschaft in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, verlieh den Preis.  Dr. Charlotte Giesen hat neue Technik-Anwendungen in der Krebsdiagnostik erforscht. Heutzutage wird anhand von entnommenem Gewebe ein Profil des Tumors erstellt, auf dessen Basis Diagnose und Therapieentscheidungen erfolgen. Dabei hinterlässt jede Krebserkrankung einen eigenen Fingerabdruck, mit der sie identifiziert werden kann. Dieser Fingerabdruck besteht aus unterschiedlichen Tumormarkern, deren Häufigkeit in einem wenige Mikrometer dünnen Gewebeschnitt durch die Stärke einer Färbung recht subjektiv festgestellt wird. Das Resultat hängt  im Wesentlichen vom Erfahrungsschatz des behandelnden Arztes ab. Leider gibt es noch signifikante Abweichungen in der Beurteilung von Tumoren unter Pathologen.

Charlotte Giessen hat ein neuartiges Verfahren entwickelt, das es erlaubt die subjektiven Farbeinschätzungen erstmalsdurch messbare Größen zu ersetzen. Sie hat Tumormarker, welche routinemäßig in der Diagnostik eingesetzt werden, mit Metallen markiert und mit Hilfe eines Plasma-Massenspektrometers detektiert. Die neue Technik ermöglicht eine simultane Bewertung mehrerer Tumormarker auf einem Gewebeschnitt. Dies kann zu einer präziseren und schnelleren Diagnostik führen, da die unterschiedlichen Tumormarker nun in einem Gesamtbild erfasst werden und erstmals eine Quantifizierung ermöglicht wird. Diese zusätzlichen Informationen lassen auf neue Möglichkeiten zur Klassifizierung von Krebs hoffen, die auch neue Therapiemöglichkeiten aufweisen könnten.

Die Preisträgerin hat Molekulare Biotechnologie und Chemie an der Technischen Universität München und der Humboldt-Universität zu Berlin studiert. Ihre Diplomarbeit schrieb sie während eines Forschungsaufenthalts am National Research Council Canada in Ottawa.

Sie hat bei Ulrich Panne, Professor an der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung und am Institut für Chemie der HU, promoviert. Aktuell  arbeitet sie als Senior Research Associate am Institut für Molekulare Biologie an der Universität Zürich.

Die Kandidaten und die Jury


 

 


05. Dezember 2012

Verlängert: Pilotprojekt Deutschkurse im IBZ

27. Februar 2013
18:00bis21:15
6. März 2013
18:00bis21:15
13. März 2013
18:00bis21:15

Pilotprojekt verlängert bis Ostern (27. März 2013)

mittwochs im Seminarraum im IBZ Adlershof!


Anfängerkurs „Deutsch für Gastwissenschaftler“

Grundlagen und Praktisches für den Alltag für Teilnehmer ohne oder mit geringen Grundkenntnissen.

18:00 bis 19:30 Uhr, Seminarraum IBZ Adlershof

 

Kurs „Deutsch für Fortgeschrittene“

Inhalte des Kurses sind je nach Interesse der Teilnehmer z.B. Diskussionen zu aktuellen Themen, Lesen, Deutsch im alltäglichen und beruflichen/wissenschaftlichen Kontext.

19:45 bis 21:15 Uhr, Seminarraum IBZ Adlershof

 

Anstehende Termine:

27. Februar 2013

6., 13., 20. Und 27. März 2012

 

Die Kurse sind offen für alle erwachsenen Mieter der IBZ Adlershof und Köpenick – ein Einstieg ist jederzeit möglich und eine Anmeldung nicht nötig! Der Kurs ist ein Pilotprojekt und daher vorerst kostenlos.

 

Weitere Informationen im IGAFA Wissenschaftsbüro oder per Email: ibz@igafa.de

 

Ihr IGAFA-Team

05. Dezember 2012

Die IGAFA auf der WISSENSWERTE 2012

26. November 2012 09:00bis28. November 2012 13:00

Die WISSENSWERTE ist eine Fachkonferenz für Wissenschafts-journalisten, Wissenschaftskommunikatoren und Forscher aus den Natur-, Technik- und Medizinwissenschaften. Die IGAFA war zu Gast auf der WISSENSWERTE 2012, diese fand vom 26. – 28. November statt. Die WISSENSWERTE umfasste ein zweitägiges Konferenz-programm und eine begleitende Fachausstellung, in der ausgewählte Forschungsabteilungen aus Wissenschaft und Industrie sowie wissenschaftsfördernde Institutionen sich und ihre Arbeit vorstellen.  Inmitten des Kongressesgeschehens stehen die Stände der begleitenden Fachausstellung. Stiftungen, Institute und Forschungsabteilungen führender Unternehmen präsentieren ihre Leistungen und Ergebnisse.

Hier war auch die IGAFA zu Gast und Dank der Exponate unserer Institute und eines spannenden Films zu Forschung und Wissenschaft made in Adllershof, gab es viele Gespräche am Infostand und es entwickelte sich ein  persönlicher Kontakt zu Journalisten und Forschern.
Es waren zwei Tage voller Anregungen, Reflexionen, Debatten und wissenschaftlichen Panels, inntensivem Austausch mit Kollegen und Referenten. Neben hochkarätigen Vorträgen und Workshops gab es Zeit und Raum für den Aufbau neuer wichtiger Kontakte, am Infostand, auf den Abendveranstaltungen, in der Lounge, am schwarzen Brett oder in der Kaffeepause.